Mönchengladbach: Sparkasse stiftet zwei Millionen für Jugend

Mönchengladbach: Sparkasse stiftet zwei Millionen für Jugend

Kinder und Jugendliche will die Stadtsparkasse Mönchengladbach mit einer neuen Stiftung fördern. Das Anfangsvermögen, zu dem sich die Sparkasse in der Stiftungsurkunde verpflichtet hat, nennt der Vortsandsvorsitzende Horst Wateler "einen deutlich hohen Betrag".

Wohl wahr. Denn die "Sparkassenstiftung für Jugend und Jugendsport in Mönchengladbach" hat einen Kapitalstock von zwei Millionen Euro. Die Zinsen aus diesem Betrag wird die Sparkasse in erster Linie an gemeinnützige Vereine ausschütten.

Aber auch besonders talentierte junge Musiker und Sportler sollen Geld für ihre individuelle Weiterbildung bekommen. Noch hat die Sparkasse die konkreten Förderrichtlinien ihrer neuen Stiftung nicht veröffentlicht. Dies soll schon in Kürze geschehen, wenn die Stiftung auch formal anerkannt worden ist.

Die Sparkasse steht kurz vor dem Abschluss des zweiten extrem ertragreichen Jahres in Folge. 2010 lag der Jahresüberschuss bei rund 16 Millionen Euro. "2011 wird aller Voraussicht nach an das hervorragende Ergebnis anknüpfen", sagt Wateler.

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Davon sollten die Menschen in der Region profitieren. Der Stiftungszweck ist für Wateler naheliegend. "Die Zukunft unserer Kinder und damit unserer Gesellschaft hängt mehr denn je entscheidend vom wirtschaftlichen Umfeld ab", so der Vorstandsvorsitzende.

Von der städtischen Tochter Sparkasse profitiert Mönchengladbach auf mehreren Ebenen. Das Institut überweist einen Teil ihres Überschusses — allein für das vergangene Jahr rund fünf Millionen Euro — an die Stadt. Außerdem ist sie einer der größten Gewerbesteuerzahler.

Und die "Sparkassenstiftung Mönchengladbach" hat in den elf Jahren ihres Bestehens rund 1,3 Millionen Euro für über 100 gemeinnützige Projekte gestiftet. Etliche Vereine und vor allem das Brauchtum könnten ihre Arbeit ohne die regelmäßige Finanzspritze der Sparkasse nicht in gewohnter Form leisten.

(RP)
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