Sexualdelikt in Borussia-Fanzug Der mutmaßliche Vergewaltiger schweigt vorerst

Mönchengladbach · Der Mann, der am vergangenen Wochenende eine 19-Jährige in einem Fan-Zug voller Borussia-Fans vergewaltigt haben soll, hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Der Mann, der am vergangenen Wochenende eine 19-Jährige in einem Zug voller Borussia-Fans vergewaltigt haben soll, hat sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

"Sein Anwalt hat Akteneinsicht gefordert", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. Damit ist offen, wann genau mit einer Aussage zu rechnen ist. Dafür ist die noch ausstehende und lange verzögerte Vollstreckung des Haftbefehls gegen den Mann wegen einer vorangegangenen Vergewaltigung aus dem Jahr 2015 jetzt eingeleitet worden.

Das bestätigte am Mittwoch die Staatsanwaltschaft. Sie hatte die dafür nötigen Akten erst am Dienstag nach einer Aufforderung vom Amtsgericht erhalten und leitete umgehend die nötigen Schritte ein.

Der Mann war im April 2016 wegen Vergewaltigung, zweifacher Körperverletzung und das Zeigen des Hitlergrußes zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Weil Berufung und Revision eingelegt wurden, lief das Verfahren durch drei Instanzen. Und so wurde das Urteil erst im November 2017 rechtskräftig. Seitdem lagen die Akten beim Amtsgericht, wo erst Kostenrechnungen und Opferentschädigung bearbeitet wurden.

(gap)
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