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SEK-Einsatz in Mönchengladbach nach Geschäftseinbrüchen im März

Nach Geschäftseinbrüchen : SEK-Einsatz in Mönchengladbach

Gegen 6 Uhr früh wurden am Mittwoch zeitgleich zwei Wohnungen in Mönchengladbach durchsucht. Die Beamten nahmen zwei Männer fest – einen vorläufig, der andere kam in U-Haft. Was ihnen vorgeworfen wird.

Die Polizei hat am Mittwochmorgen, 11. Mai, zwei Wohnungen in Mönchengladbach durchsucht und zwei Männer im Alter von 38 und 49 Jahren festgenommen. Sie stehen im Verdacht, Geschäftseinbrüche begangen zu haben. Ein Haftrichter schickte den 38-Jährigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Die beiden Männer sollen unter anderem im März in ein Geschäft an der Stepgesstraße eingebrochen sein. Dabei stahlen sie laut Polizeibericht Waren in einem fünfstelligen Wert. Umfangreiche Ermittlungen führten die Kriminalpolizei auf die Spur der Tatverdächtigen.

Um 6 Uhr früh drang die Polizei am Mittwoch zeitgleich in zwei Wohnungen an der Hindenburgstraße und an der Bettrather Straße ein, in der die beiden Männer vermutet wurden. Da im Vorfeld nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sie über Waffen verfügten, setzte die Polizei dabei SEK-Kräfte ein.

Die Beamten trafen die beiden Männer in ihren Wohnungen und nahmen sie dort vorläufig fest. Außerdem durchsuchten sie die Räume.

Den 49-Jährigen entließ die Polizei nach Abschluss der Maßnahmen mangels Haftgründen wieder; den 38-Jährigen hingegen führten die Ermittler auf Anordnung der Staatsanwaltschaft einem Richter vor. Dieser ordnete Untersuchungshaft gegen ihn an.

(gap)