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Nachhaltige Unterstützung: Schule sammelt seit fünf Jahren für Haiti

Nachhaltige Unterstützung : Schule sammelt seit fünf Jahren für Haiti

Vor fast genau fünf Jahren, am 12. Januar 2010, hat ein Erdbeben der Stärke 7,3 die Karibikinsel Haiti schwer erschüttert. Nach Einschätzungen der UN starben mindestens 250 000 Menschen unter den Trümmern und an den Folgen des Bebens. In der Hauptstadt Port-au-Prince brachen ganze Häuserblöcke zusammen, Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser stürzten ein.

Diese Katastrophe hat Menschen auf der ganzen Welt erschüttert. Auch in Deutschland. Der ehemalige Dozent der Hochschule Niederrhein und ehemaliger Drogenbeauftragte der Stadt Mönchengladbach Marc Auguste hat daraufhin eine Aktion ins Leben gerufen, die den Menschen in seiner Heimat Haiti helfen soll. Denn die bescheidenen Umstände der Menschen dort machten es noch schwieriger, mit den Folgen umzugehen. Es fehlte an Hilfskräften, Medikamenten, Trinkwasser und Lebensmitteln.

Auch die Gesamtschule Espenstraße wollte helfen und unterstützt Augustes Projekt bis heute durch verschiedene Aktionen. "Sie haben Flaschen gesammelt, Waffeln verkauft und Flohmärkte organisiert", sagt Auguste. Dafür möchte sich der 77-Jährige bedanken. "Ich finde es schön, dass die Kinder sich Gedanken machen", sagt er. Bisher sei es möglich gewesen, 120 haitianische Kinder in einer staatlichen Schule unterzubringen. Außerdem bekämen diese durch die Aktionen Unterstützung für eine gesunde Ernährung und generell bessere Zukunftsaussichten. "Das ist alles nur möglich durch die Unterstützung von Lehrern, Schülern und ihren Projekten. Und das seit fünf Jahren." Für ihn sei das ein tolles Beispiel für nachhaltige Unterstützung.

(csk)