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Mönchengladbach: Schüler sammeln beim Frühjahrsputz

Mönchengladbach : Schüler sammeln beim Frühjahrsputz

Je mehr Helfer desto besser: Für das Reinemachen am 17. März haben sich auch viele große Gruppen angemeldet. Heute läuft die Frist für die Teilnahme ab.

Zahlreiche Anmeldungen sind für die 22. Auflage der Aktion am Samstag, 17. März, eingetroffen. Nun ist die Bewerbungsfrist abgelaufen. Und die Anzahl der Teilnehmer kann sich sehen lassen: Zwar ist die genaue Zahl noch nicht ausgerechnet, aber die 1.000 wurde bereits geknackt. Besonders die großen Gruppen rücken dabei das Ziel, einen Teilnehmerrekord zu schaffen, in greifbare Nähe.

So wird auch die Jugendfeuerwehr Giesenkirchen-Schelsen ihren Teil beitragen. Mit rund 20 Teilnehmern haben sie sich beim Frühjahrsputz angemeldet. Mit dabei sind Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 18 Jahren, Betreuer, Eltern und Geschwister. "Wir wollen präsent sein und unser Gebiet sauber halten", sagt Gabriele Klein-Meuer, Feuerwehrfrau und Jugendbetreuerin. "Mit der Aktion wollen wir auch andere Jugendliche dazu motivieren, die Straßen und Wege sauber zu halten." Die Gruppe wird sich um das Gebiet um den Friedensplatz, den Fußweg am Sternenfeld und um die Mehrzweckhalle Asternweg kümmern. "Direkt neben der Feuerwehrwache treffen sich regelmäßig Trinker, hier werden wir das ganze Glas aufsammeln", verspricht Klein-Meuer.

Auf der komplett anderen Seite der Stadt versammelt sich die Dorfgemeinschaft Genholland zum Frühjahrsputz. Fast 35 Personen aus der Nachbarschaft werden erwartet, um das Gebiet rund um Genholland zu säubern. Es ist nur eine von vielen Dorf- und Nachbarschaftsgruppen, die sich in diesem Jahr für das Groß-Reinemachen gemeldet hat.

Mit den meisten Teilnehmern sind aber eindeutig die Mönchengladbacher Schulen vertreten. So beispielsweise die Katholische Grundschule Ohler, die sich mit rund 80 Schülern angemeldet hat. Dort ist der Frühjahrsputz mittlerweile Tradition, schließlich nimmt die Schule bereits zum 13. Mal teil. "Besonders unsere Erstklässler sind immer wieder schockiert, was und besonders wie viel Müll Menschen auf und neben die Straße werfen", sagt Schulleiterin Nina Lingen. "Wir haben in der Vergangenheit Satellitenschüsseln, Matratzen und so viele Schrauben gefunden, dass unser Hausmeister bis zur Pensionierung damit auskommt." In Gruppen mit vier bis fünf Kindern zieht die Grundschule durch das Gebiet Gingterstraße Richtung Holt.

Ebenfalls engagieren werden sich beispielsweise die Schulklassen aus Wickrath. Dort hat sich die Realschule mit 100 Schülern angemeldet, mit 30 Schülern ist das Gymnasium an der Gartenstraße dabei. Die Förderschule Dahlener Straße wird mit 111 und die KGS Ueddingen sogar mit 180 Schülern dabei helfen, die Stadt Mönchengladbach wieder ein Stück sauberer zu machen.

(laha)