Mönchengladbach: Sanierung der Stadthalle ist im Zeitplan

Mönchengladbach: Sanierung der Stadthalle ist im Zeitplan

Die Schauspieler des Gemeinschaftstheaters gewöhnen sich immer mehr ans TiN, das provisorische Theater im Nordpark. Derzeit laufen die Arbeiten in der etatmäßigen Spielstätte auf Hochtouren. Rund 8,4 Millionen Euro steckt die Stadt in die Sanierung des Schauspielhauses an der Odenkirchener Straße. Ein Großteil der Brandschutzmaßnahmen ist abgeschlossen. Momentan haben die Arbeiten im Bühnenbereich begonnen: Eine neue Tragkonstruktion für die Oberbühnen-Maschinerie im etwa 20 Meter hohen Bühnenhaus wird eingebaut, die Umstellung auf Elektrobetrieb wird vollzogen. "Die Generalsanierung liegt voll im Zeitplan", teilte die Stadt gestern mit.

Unterhalb der Bühne werden die in die Jahre gekommenen Motoren, Achsen und Getriebe zum Verfahren der Bühnenelemente komplett ausgetauscht. Dadurch können zukünftig die Bühnen mit ihrer nicht unerheblichen Nutzlast rechnergesteuert gehoben, gesenkt und verkippt werden – und das mit einem wesentlich geringeren Energieaufwand. Etwa 2,5 Millionen Euro investiert die Stadt in neue Bühnentechnik; davon entfallen 1,8 Millionen Euro auf die Licht-, Ton- und Unterbühnentechnik. Ebenso wird derzeit die so genannte "Scherkantensicherung" an den Hubböden eingebaut, die aus Sicherheitsgründen nachgerüstet werden müssen. Auch der Bühnenboden wird großflächig überarbeitet.

Rund 2,1 Millionen Euro investiert die Stadt in den Bereich Lüftung, Heizung und Regeltechnik. Die Sanierung der Anlagentechnik sieht Maßnahmen für Brennwerttechnik, Regelungstechnik und Wärmerückgewinnung vor, die zu einem wirtschaftlicheren Verbrauch führen. So werden künftig etwa 30 Prozent Gas eingespart und rund 30 Prozent weniger Strom verbraucht. Das sorgt für eine Ersparnis von rund 170 000 Euro jährlich. Interessant: Mönchengladbacher Firmen haben nahezu alle Bauaufträge im Wettbewerb erhalten.

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Auch beim Brandschutz macht die Stadt Nägel mit Köpfen. Neue Brandmelde- und Informationstechnik wird verlegt. Moderne Rauchansaug-Systeme kommen genauso zum Einsatz wie Standardbrandmelder. Bei dieser Sanierung werden auch rund 850 neue Energiesparlampen im Foyer gegen alte Glühbirnen ausgewechselt.

(RP)