Mönchengladbach: Rollbrett-Fahrer mit mehr als 30 km/h unterwegs

Mönchengladbach: Rollbrett-Fahrer mit mehr als 30 km/h unterwegs

Das war ein erfolgreicher Einsatz der Gladbacher Polizei. Sie hatte sich gestern an einem grenzüberschreitenden Fahndungs- und Kontrolleinsatz beteiligt. Ziel war es, gegen die Eigentumskriminalität, insbesondere den Wohnungseinbruch, vorzugehen und Unfallursachen zu bekämpfen. Mit der ebenfalls am Einsatz beteiligten Bundespolizei wurden zahlreiche Kontrollen im Stadtgebiet durchgeführt. Die Beamten hofften, Erkenntnisse über Straftaten zu gewinnen, potenzielle Straftäter zu identifizieren und abzuschrecken sowie Verkehrsverstöße zu ahnden.

Die Bilanz: Die Beamten überprüften 209 Fahrzeuge und 294 Personen. Hierbei wurden 63 Verkehrsverstöße, wie Handy-nutzung am Steuer, Verstoß gegen die Gurtpflicht und Überladung festgestellt. Fünf Fahrer waren unter Drogeneinfluss unterwegs, sie mussten sich für das Ermittlungsverfahren einer Blutprobe unterziehen. Es wurden elf Strafanzeigen gestellt und vier Personen festgenommen. Gegen drei lagen Haftbefehle vor, die vollstreckt wurden. Die vierte Festnahme erfolgte aufgrund des Verdachts des illegalen Aufenthalts.

Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und ohne Zulassung muss sich ein E-Board-Nutzer verantworten: Der 22-Jährige war einem Kontrollteam aufgefallen, als er unerlaubt im Straßenverkehr auf dem motorisierten Rollbrett mit mindestens 30 km/h auf der Steinmetzstraße fuhr.

(web)