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Mönchengladbach: Reiners: "Ich werde mich nicht coachen lassen"

Mönchengladbach : Reiners: "Ich werde mich nicht coachen lassen"

Nach seinem Wahlsieg sagt Hans Wilhelm Reiners (CDU), dass er bei der Führung der Stadt Mönchengladbach auf Teamarbeit setzt. Norbert Bude (SPD) macht nicht seine Partei für den Verlust der nötigen Stimmen verantwortlich. Hier gibt es die Reaktionen zur Stichwahl.

Große Freude bei Hans Wilhelm Reiners. Der 58-Jährige konnte die Stichwahl in Mönchengladbach für sich entscheiden. "Mein Vater wäre stolz gewesen, wenn er das noch miterlebt hätte. Dass ich als OB vorgeschlagen worden bin, hat er vor seinem Tod im November 2013 noch mitbekommen", sagt er im Interview mit unserer Redaktion.

"Ich setzte in der Führung der Verwaltung auf Teamarbeit. Ich werde mich nicht coachen lassen", so Reiners weiter. Auch wenn er großen Respekt vor dem Amt habe, wirkt er recht gelassen: "Vor zehn Jahren war Norbert Bude in einer ähnlichen Situation. Er ist reingewachsen." Lesen Sie hier noch mehr Reaktionen vom neuen Oberbürgermeister.

Bude: Distanz von lokaler Politik

Norbert Bude (SPD) ist zwar gefasst, seine Enttäuschung ist ihm aber deutlich anzusehen. Er erklärt sich die Niederlage so: "Auch wenn ich die Wahlbezirke noch nicht analysiert habe, schätze ich, dass es uns nicht gelungen ist, in Rheydt die Wähler zu mobilisieren." Aber auch das Geld hat seiner Meinung nach eine Rolle gespielt: "Die CDU hatte den eindeutig größeren Finanztopf für diese Stichwahl: Da war eine Menge Geld im Topf."

Er will sich jetzt erst einmal sammeln und dann schauen, wo es für ihn beruflich hingeht. "Aber von der der lokalen Politik werde ich Distanz halten." Lesen Sie hier noch mehr Reaktionen von Bude.

Hier geht es zur Infostrecke: Mönchengladbach: Das sagt Wahlgewinner Hans Wilhelm Reiners (CDU)

(RP)