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Mönchengladbach: Rat will sich zum Masterplan bekennen

Mönchengladbach : Rat will sich zum Masterplan bekennen

Nächste Woche Donnerstag wird in der Ratssitzung ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem von einem Stararchitekten erstellten Masterplan für Mönchengladbach gesetzt.

Denn dann wird der Rat zusichern, dass er auf der Basis der Ergebnisse des Masterplans eine städtebauliche Leitlinie verabschieden wird. Diese Formulierung, die erst in einem klärenden Gespräch unter Führung von Oberbürgermeister Norbert Bude gefunden worden war, trägt allen Interessen Rechnung.

Damit wissen die Unternehmer, die zu ihrem eigenen Erstaunen binnen kurzer Zeit Zusagen für Sponsoring über mehr als eine halbe Million Euro gesammelt haben, dass ihr Engagement auf jeden Fall Folgen haben wird und nicht als Papiertiger endet. In der ersten Variante war die Formulierung erheblich unbestimmter gewesen. Die Politiker geben gleichzeitig das Primat des Handelns nicht aus der Hand und stimmen nicht vorab einem Plan zu, dessen Inhalt sie noch nicht kennen.

Denn noch ist nicht einmal der renommierte Architekt beauftragt. Daher ist völlig offen, welche Gedanken er zur Entwicklung des Innenstadtbereichs zwischen Buntem Garten und Schauspielhaus in Rheydt entwickeln wird. Vom Tisch ist auch der ursprüngliche Plan der Verwaltung, für 20 000 Euro pro Jahr einen Moderator des Prozesses zur Verfügung zu stellen. Dieses Vorhaben hatte die Initiatoren vom Verein MG 3.0 sehr verwundert, weil sie längst selbst das Düsseldorfer Büro Faltin + Sattler mit dieser Aufgabe betraut hatten.

Nun soll das Geld, das im Haushalt auf drei Jahre verteilt bereitsteht, allgemein für Planungs- und Honorarkosten verwendet werden. Heute wird die Vorlage im Hauptausschuss vorgestellt.

(RP)