Mönchengladbach: Polizei stellt Einbruchsbeute sicher

Mönchengladbach: Polizei stellt Einbruchsbeute sicher

Auch in Mönchengladbach werden möglicherweise Geschädigte gesucht.

Der Polizei im Rhein-Kreis Neuss sind zwei Männer ins Netz gegangen, die bei Einbrüchen offensichtlich "fette Beute" machten. Bei einer Durchsuchung wurden viele Wertgegenstände gefunden, die zum Teil noch keiner Straftat zugeordnet werden konnten. Da die Einbrecher auch überörtlich tätig waren, werden nun auch mögliche Geschädigte aus Mönchengladbach gesucht. Die Bilder aller nicht zugeordneten Gegenstände sind im Internet unter "https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/" einsehbar. Es handelt sich um knapp 200 Aufnahmen. Die Ermittler fragen: Wer wurde im Jahr 2017 oder bis zum 10. Februar 2018 Opfer eines Einbruchs und erkennt abgebildete Gegenstände als sein Eigentum wieder? Wer kann sonstige Hinweise zur Herkunft einzelner Gegenstände geben?

An einem Samstagabend Mitte Februar hatten Polizeibeamte den richtigen Riecher gehabt. Sie überraschten in Rommerskirchen zwei Einbrecher auf frischer Tat. Die beiden Verdächtigen, 39 und 47 Jahre alt, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben und offenbar auch gefälschte Dokumente besaßen, sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf eine Wohnung in Düsseldorf, die von den Tatverdächtigen regelmäßig aufgesucht worden war. Dort wurde das Diebesgut gefunden. In einige Fällen gelang es, die sichergestellten Gegenstände konkreten Einbruchsverfahren zuzuordnen. Die mittlerweile bekannten Tatorte liegen in Düsseldorf, Ratingen, Pulheim, Erkrath, Neuss und Duisburg. Darüber hinaus befinden sich derzeit noch eine große Anzahl an Wertgegenständen bei der Polizei im Rhein-Kreis Neuss, die ihren Eigentümern bislang nicht zugeordnet werden konnten.

  • Fotos : Wem gehören diese Gegenstände?

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 02131 300-0 entgegen.

(gap)