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Mönchengladbach: Plexiphones gehen ins Theater

Mönchengladbach : Plexiphones gehen ins Theater

Benefiz "Welcome Now" am 10. Mai ist für die Integration von Flüchtlingen.

Gegen die Phalanx vieler erfolgreicher Coverbands in der Stadt haben es über viele Jahre gerade einmal zwei Bands geschafft, mit eigenem Songmaterial das Publikum zu begeistern: Dead Guitars (kürzlich aufgelöst) und Plexiphones. Ausverkaufte Clubkonzerte sind bei der Elektro-Rock-Band Plexiphones die Regel. Eine gelungene Live-Performance, wohlklingende Songperlen und eine internationale Beachtung ihrer CD-Veröffentlichungen (zuletzt "Electric!") legten den Grundstein zu ihrem Erfolg. Am 10. Mai gastiert das Sextett um Sänger Wolfgang Kemmerling beim "Welcome Now"-Benefizfestival im Theater Mönchengladbach (mit dabei: Sophie und U2fly). Es gibt noch Karten für das Vatertags-Event. Horst Pawlik sprach mit dem Frontmann.

Seit der Bandgründung 2006 ist bei euch eine Menge passiert. Was waren die Highlights?

Kemmerling Es waren nicht etwa die tollen Auftritte mit Superstars wie ZZ Top oder Alphaville, sondern unsere drei London-Reisen: Dort nahmen wir unser zweites Album auf, hatten fantastische Radioeinsätze, die bis Mexiko und die USA reichten sowie tolle Club-Konzerte.

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Neue GB-Ambitionen?

Kemmerling Der finanzielle und physische Aufwand für unsere musikalische "Kegeltour" ist immens. Das können und wollen wir nicht jedes Jahr stemmen. Aber wir arbeiten daran. Zumal unsere englische Plattenfirma Big Sky Song Ltd./Echozone ein drittes Album erwartet. Unser Traum ist ein Auftritt im "Cavern Club" in Liverpool.

Die wenigsten der Plexiphones-Musiker leben von der Musik. Wie lässt sich der Job mit der Passion, Musik zu machen, vereinbaren?

Kemmerling Ganz ehrlich? Indem man sich rar macht. Wir stehen nicht allwöchentlich auf irgendeiner Bühne. Das gibt uns Kraft und macht den Kopf frei für Kreativität im Job.

Was lässt euch außerdem daran festhalten, Teil des Rock'n'Roll-Zirkus zu sein?

Kemmerling Generell ist der Spaßfaktor immens. Außerdem haben wir das Gefühl, dass auch junge Leute darauf abfahren. Speziell in England und nicht nur ab Baujahr 60 sondern auch jünger.

(RP)