Mönchengladbach: NEW und Westbus besiegeln Rückkehr der Busfahrer

Mönchengladbach: NEW und Westbus besiegeln Rückkehr der Busfahrer

Eine monatelange Hängepartie für Busfahrer und NEW ist seit gestern offiziell beendet: Der geplante Übergang von 126 Fahrern von der Tochterfirma Westbus zur NEW ist jetzt schriftlich fixiert und gestern unterschrieben worden. Das bestätigten die Gewerkschaft Verdi und NEW-Aufsichtsrat Felix Heinrichs. Demnach werden vom 2. April bis zum 30. Juni 126 Fahrer ein Arbeitsplatzangebot von der NEW mobil und aktiv erhalten und bei Westbus einen Auflösungsvertrag unterzeichnen können. "Ich bin sehr erleichtert, dass dies auf diesem Weg jetzt gelungen ist", sagte Heinrichs. Frank Michael Munkler von der Gewerkschaft Verdi betonte: "Das ist im Ergebnis eine gute Lösung. Die Kollegen stellen sich vom ersten Tag an besser. Alle haben kooperativ mitgespielt." Der NEW-Vorstand war zunächst nicht zu erreichen.

Bereits in der vergangenen Woche war die Belegschaft der NEW bei einer Betriebsversammlung von der bevorstehenden Einigung informiert worden. Am Sonntag folgte dann eine Mitgliederversammlung der Fahrer bei Westbus.

Der Wechsel der Fahrer von der günstigeren Tochtergesellschaft in den Mutterkonzern war notwendig geworden, weil die NEW für die Direktvergabe des Nahverkehrs ab 2019 mehr als die Hälfte der Leistung selbst erbringen muss. Das legt das Personenbeförderungsgesetz fest. Mit dem bisherigen Personal war der Versorger davon aber weit entfernt. Die Fahrer von Westbus lösen das Problem nun. Hinzu kommen überdies noch einmal 50 neue Fahrer, die bis Jahresende eingestellt sein werden. Das war nötig geworden, um den seit Sommer deutlich ausgeweiteten Fahrplan ohne Personalnot bedienen zu können.

(angr)