Mönchengladbach Neumann wechselt zu Borussia

Mönchengladbach · Das "Gesicht" des Fanprojekts wird stellvertretender Leiter des Ordnungsdienstes.

 Seitenwechsel: Matthias Neumann arbeitet künftig für Borussia.

Seitenwechsel: Matthias Neumann arbeitet künftig für Borussia.

Foto: HP

Das Gladbacher Fanprojekt verändert sich: Eine neue Struktur ist in Arbeit, künftig soll es einen Supporters Club, der die Interessenvertretung für alle Fans sein wird, und das "Fanprojekt de Kull", das als sozialpädagogisches Fanprojekt geben. Daran wird gearbeitet. Personell gibt es schon konkrete Veränderungen. Matthias "Matthes" Neumann, seit fünf Jahren das "Gesicht" des Fanprojekts in der Öffentlichkeit, wechselt zu Borussia. Neumann ist ab dem 1. April Mitarbeiter des Ordnungsdienstes.

Neumann ist nach Thomas "Tower" Weinmann und Thomas Jaspers der dritte Mann aus dem Fanprojekt, der die Seite wechselt. Neumann wird künftig Ordnungsdienstleiter Volker Klüttermann unterstützen. Beim Fanprojekt war er seit 2009 als Geschäftsleiter Fanbetreuung hauptamtlich beschäftigt. Das Fanprojekt wird die ab nächste Woche vakante Position nicht neu besetzen. "Wir werden die Position nicht neu besetzen, sondern die Aufgaben neu strukturieren und Verteilen", sagte Thomas Ludwig, Vorsitzender des Fanprojekts der RP. Neumann habe "sehr viel Pionierarbeit geleistet und es hervorragend geschafft, die wertvolle Arbeit des Fanprojekts an den richtigen Stellen der Stadt, aber auch bei der DFL, des DFB und Koordinierungsstelle Fanprojekte zu platzieren", sagte Ludwig. Für das Fanprojekt sei es zugleich eine Auszeichnung und wichtig, dass jemand, der die Belange der Fans kennt, in einer solchen Position tätig sei. "Ich freue mich sehr für Matthes, dass er durch seine Arbeit bei uns nun die Möglichkeit bekommt, bei Borussia den nächsten Schritt in seiner Karriere zu gehen", sagte Ludwig.

Neumann sieht es ebenso. "Ich hatte fünf interessante und intensive Jahre beim Fanprojekt. Ich denke, ich konnte viele Dinge bewegen. Nun ist es eine neue Herausforderung für mich, ich bin froh, dass ich die Chance bekomme. Natürlich kann es Situationen geben, in denen ich Dinge tun muss, die mit der Fansicht nicht vereinbar sind. Aber damit kann ich umgehen", sagte Neumann.

(RP)
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