1. NRW
  2. Städte
  3. Mönchengladbach

Mönchengladbach: Neue Kandidaten sind die alten

Mönchengladbach : Neue Kandidaten sind die alten

Die Mönchengladbacher FDP hatte bereits am Wochenende ihre Kandidaten für die vorgezogene Landtagswahl am 13. Mai nominiert. Gestern trafen CDU und Grüne ihre Wahl, morgen ist die SPD an der Reihe.

Die Mönchengladbacher CDU hat auf ihrer Wahlkreisversammlung gestern Abend in der Stadthalle Rheydt ihre beiden Kandidaten für die Neuwahl des nordrhein-westfälischen Landtags am Sonntag, 13. Mai, nominiert. Zuvor hatte sich der Kreisparteivorstand einstimmig für die bisherigen Landtagsabgeordneten Norbert Post und Michael Schroeren ausgesprochen. Beide hatten 2010 ihre jeweiligen Wahlkreise direkt gewonnen. Mit großer Mehrheit wurden nun Michael Schroeren und Norbert Post ins Rennen geschickt.

Neuauflage von 2010

Wenn, wie die SPD angekündigt hat, morgen Angela Tillmann und Hans-Willi-Körfges als Kandidaten für die vorgezogene Landtagswahl nominiert werden, wird es am 13. Mai zur Neuauflage der Situation von 2010 kommen: Angela Tillmann gegen Norbert Post im Wahlkreis 50, also Mönchengladbach-Nord, Hans-Willi Körfges gegen Michael Schroeren im Wahlkreis 49, Mönchengladbach-Süd.

Auch die Kandidaten der FDP und der Grünen sind gesetzt. Die Freien Demokraten hatten bereits am Wochenende ihre Kandidaten gekürt. Die Wahl fiel dabei auf den Vorsitzenden des Ortsverbandes Süd, Oliver Faller, und den Kreisvorsitzenden Andreas Terhaag. Beide waren bereits bei der Wahl 2010 für die Liberalen angetreten. Oliver Faller wird Gladbacher Süden und Andreas Terhaag im Norden antreten.

  • Pressestimmen zur Neuwahl in NRW
  • Fotos : März 2012: Der NRW-Landtag löst sich auf
  • Mönchengladbach : Piraten entern Gladbach

Zeitgleich wie die CDU haben gestern die Grünen ihre Kandidaten für die Landtagswahl gekürt. Demnach gestalten sich die Konstellationen so: Hajo Siemes (Grüne) wird im Süden gegen Michael Schroeren (CDU), Hans-Willi Körfges (SPD) und Oliver Faller (FDP) antreten. Dr. Boris Wolkowski (Grüne) trifft im nördliche Wahlkreis auf Norbert Post (CDU), Angela Tillmann (SPD) und Andreas Terhaag (FDP).

Mit einem leidenschaftlichen Vortrag hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings gestern Abend die Wahlkreisversammlung der Christdemokraten eingestimmt. Die Neuwahl im Mai sei eine große Chance, dem rot-grünen Spuk im Landtag ein Ende zu bereiten. "Dass die rot-grüne Regierung — unter Duldung der Linken — mit ihrer für das Land so katastrophalen Politik scheitern musste, war allen klar. Aber dass es so klar und so schnell passiert, damit konnte niemand rechnen", sagte Michael Schroeren.

Norbert Post bezeichnete Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) gar als "Rabenmutter — nicht Landesmutter!" Und er beschwor die Versammlung: "Der Abend des 13. Mai wird das klare Ergebnis bringen, dass es ohne uns nicht geht."

(RP/ila)