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Mönchengladbach: Neubaugebiete in Venn und Hardterbroich-Pesch

Mönchengladbach : Neubaugebiete in Venn und Hardterbroich-Pesch

Die Bebauungspläne für beide Gebiete werden aufgestellt. Wohnmöglichkeiten speziell für Familien sollen entstehen.

In Venn soll im Eckbereich Grottenweg/Stationsweg ein Neubaugebiet entstehen. Der Planungs- und Bauausschuss hat der Aufstellung und der Auslegung eines Bebauungsplans zugestimmt. Die Erschließung des Gebietes soll durch eine Trägerschaft, bestehend aus der Kirchengemeinde St. Maria Empfängnis, der EWMG und einem weiteren Investor, erfolgen.

Durch Neubauten, die im Umkreis der Kirche entstanden sind, haben sich über die Zeit die beiden Ortschaften Venn und Beltinghoven immer mehr angenähert. Der Bereich entwickelt sich dadurch zu einer Art Stadtteilzentrum. Das Neubaugebiet würde sich hier bestens einfügen und 23 neue Wohnmöglichkeiten schaffen. Diese sollen sich vor allem an Familien richten, Einzel- und Doppelhäuser sind hier angedacht. Dabei sollen bei den Einzelhäusern maximal zwei Wohnungen innerhalb des Gebäudes zulässig sein. Eine Straße vom Grottenweg aus soll das Gebiet erschließen, die in einer Art Platz endet. Um diesen sollen sich die neuen Gebäude anordnen. Das Gebäudeensemble soll in Teilen mit einer Tiefgarage ausgestattet werden. Im nördlichen Bereich sind vor allem Einfamilienhäuser als freistehende Häuser oder als Doppelhäuser geplant. In Verlängerung der Erschließungsstraße soll es außerdem eine fußläufige Anbindung an den Ortsrand (Eselsweg) geben. Ein Teil des Spielplatzes wird in das Baukonzept integriert. Der Spielplatzbedarf der Mehrfamilienhäuser soll damit abgedeckt und der Baumbestand weitestgehend erhalten bleiben.

Zurzeit nutzt die Kirchengemeinde auf den in ihrem Besitz befindlichen Grundstücken noch ein Jugendheim. In Zukunft plant sie aber, alle kirchlichen Nutzungen innerhalb des Kirchengebäudes und ins direkte Umfeld verlagern zu können. Damit wären die Gebiete für eine neue Nutzung frei. Auch der in dem Bereich auf städtischem Gebiet liegende Spielplatz würde für ein Neubaugebiet als solcher, bis auf die integrierten Bestandteile, aufgegeben. Allerdings soll dann dafür an einem geeigneten Standort im zentralen Einzugsbereich ein neuer größerer Spielplatz entstehen.

Auch für ein weiteres Gebiet hat der Ausschuss den Bebauungsplan auf den Weg gebracht. In Hardterbroich-Pesch, östlich der Karl-Kämpf-Allee zwischen Charlotten- und Volksgartenstraße, sind Einfamilien- und kleinere Mehrfamilienhäuser mit 50 bis 60 Wohneinheiten geplant. Noch befindet sich im Plangebiet die Sportanlage Ein-trachtplatz. Durch den Erlös aus dem Verkauf der hier zu entwickelnden Wohnbauflächen sollen an anderer Stelle im Stadtgebiet Sportstätten, wie etwa die Sportanlagen Radrennbahn und Schlachthofstraße, modernisiert beziehungsweise aufgewertet werden.

(RP)