Mönchengladbach: Mülfort und Waldhausen stellen neue Bezirksprinzen

Mönchengladbach : Mülfort und Waldhausen stellen neue Bezirksprinzen

So lange hat ein Bezirksprinzenschießen noch nie gedauert. Fast vier Stunden brauchten die Jugendmajestäten aus Stadt und Land um ihre neuen Bezirksprinzen zu ermitteln. Beim Vogelschuss um die Bezirksprinzenwürde war am Ende mit dem 243. Schuss Steven Glasmacher von der Sankt-Paulus-Bruderschaft Mülfort erfolgreich. An seiner Seite stehen als Ritter Sabine Nennen von der Sankt-Josef-Bruderschaft Westend und Raphaela Linssen von der Sankt-Josef-Pfarrbruderschaft Hermges.

Den Vogel der Schülerschützen holte mit dem 131. Schuss Tobias Maaßen von der Bruderschaft Sankt Sebastianus und Sankt Vitus Waldhausen von der Stange. Seine Ritter sind Max Huber von der Sankt-Josef-Bruderschaft Venn und Till Buchweitz von der Sankt-Josef-Pfarrbruderschaft Hermges.

Nach dem Schießen am Pfarrheim Waldhausen stellte Bezirksjungschützenmeister Sebastian Schnoch die neuen Bezirksprinzen der Öffentlichkeit vor. Dabei erklärte er auch, warum das Prinzenschießen so lange gedauert hatte. Der Holzvogel hatte sich an der Sicherungsschraube verhakt und musste "stückchenweise" losgeschossen werden. Proklamiert werden die Bezirksjugendmajestäten bei der Krönungsmesse zum Stadtschützenfest im September. Das Bezirksprinzenschießen 2018 wurde von der Schützenbruderschaft Waldhausen ausgerichtet. Der Festtag begann mit einer Schützenmesse in Sankt Anna Windberg, die Pastor Hermann-Josef Schagen aus Korschenbroich in Vertretung für den verreisten Bezirkspräses Johannes van der Vorst las. Danach formierten sich Festzug und Parade.

(RP)
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