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Mönchengladbacher Motorradfahrer in Unfall im Rhein-Erft-Kreis verwickelt

Vorderreifen geplatzt : Mönchengladbacher Motorradfahrer bei Unfall verletzt

Die 14-jährige Beifahrerin musste ins Krankenhaus gebracht werden. In Zusammenhang mit dem Vorfall kam es zu einem weiteren Zusammenstößen an denen auch ein Einsatzfahrzeug beteiligt war.

Drei Verkehrsunfälle haben sich am Samstag, 2. Oktober, auf der Bundesstraße 59 im Rhein-Erft-Kreis ereignet. Auslöser war der geplatzte Vorderreifens am Motorrad eines 44-jährigen Mönchengladbachers.

Wie die örtliche Polizei meldet, ist der Mann gegen 17.30 Uhr gemeinsam mit seiner 14-jährigen Tochter als Sozia auf der B 59 in Richtung Köln gefahren. Es habe ein Knallgeräusch gegeben, danach sei das Motorrad nur noch schwer kontrollierbar gewesen. Das Zweiergespann stürzte, beide wurden leicht verletzt. Die 14-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Wie Beamte später feststellten, war der Vorderreifen des Motorrads geplatzt. Die Maschine wurde abgeschleppt.

In Folge des Unfalls ereigneten sich darüber hinaus zwei weitere Zusammenstöße. Die Polizei schildert den Ablauf wie folgt: Auf dem Weg zum Unfall mit dem Motorradfahrer habe ein Einsatzfahrzeug der Feuerwehr mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn zwei Fahrstreifen in Gegenrichtung befahren. Dem Einsatzfahrzeug seien auf der Spur vier Autos entgegengekommen, die dann in den Unfall verwickelt wurden.

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Der Fahrer des ersten Fahrzeugs habe seine Fahrt verlangsamt und sei am Rand zum Stehen gekommen. Der zweite Autofahrer habe stark abgebremst, während der dritte Fahrer eine Vollbremsung eingeleitet habe – und dennoch ins Heck des zweiten Wagens gefahren sei.

Der vierte Autofahrer habe indes ebenfalls stark gebremst und sein Fahrzeug nach links gelenkt, um nicht ebenfalls in die verunglückten Autos zu prallen, führt die Polizei den Hergang in der Meldung weiter aus. Durch das Ausweichmanöver sei der Fahrer allerdings direkt dem Einsatzfahrzeug der Feuerwehr entgegengekommen. Also habe dieser seinen Wagen wieder nach rechts gelenkt und sei in das Auto des zweiten Fahrers gestoßen. In den Crash verwickelt sei dann auch noch das Einsatzfahrzeug, das trotz eines Bremsmanövers den Zusammenstoß mit dem Auto nicht habe verhindern können.

Verletzt wurden nach Polizeiangaben der Fahrer des Feuerwehfahrzeugs und der Beifahrer im vierten Auto. Letztgenanntes Auto musste abgeschleppt werden. Um den Einsatzwagen abzuschleppen wurde darüber hinaus ein Spezialfahrzeug hinzugezogen.

Die Feuerwehr streute die ausgelaufenen Betriebsmittel ab. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zu den Verkehrsunfällen aufgenommen. Die B 59 war für etwa zwei Stunden gesperrt.

(RP)