Mönchengladbcah : Tackhütter Schützen feiern ihr traditionelles Fest

Einer der kleinsten Schützenvereine der Sadt feiert Kirmes.

„Wir sind wie eine zweite Familie“, sagt Pascal Schnock, Minister im Schützenverein Tackhütte 1958 St. Mariä Himmelfahrt, beim Frühschoppen des Schützenfestes am Sonntag. Gerade diese familiäre Atmosphäre stehe bei dem Mönchengladbacher Schützenverein an oberster Stelle. „Hier kennt jeder jeden. Das ist Heimat!“, sagt Oliver Büschgens, erster Vorstandsvorsitzender des Schützenverein Tackhütte St. Mariä Himmelfahrt.

Los ging das Schützenfest am vergangenem Samstag mit einem Gedenken der Toten am Ehrenmahl der Gemeinde und anschließendem großen Zapfenstreich. „Es war ein ruhiger Auftakt“, sagt Büschgens.

Am Sonntag trafen sich alle 90 aktiven Schützen um 11 Uhr zum Frühschoppen im Festzelt wieder. Anschließend zogen Alt und Jung des Schützenvereins, der einer der kleinsten in der Stadt ist, zusammen mit den Bruderschaften aus Schelsen und Giesenkirchen durch die Straßen. Rund 150 Schützen trugen ihre Trachten und Tradition zu den Zuschauern.

Die Tradition und den Schützenverein Tackhütte verbindet Klaus Schmitz ausdrücklich miteinander: „Bei uns in der Familie ist es Tradition, dass die Männer im Schützenverein mitmachen. Mein Großvater und mein Vater waren schon Mitglieder des Vereins, und nun sind es mein Sohn und ich.“ Klaus Schmitz ist schon seit dem Jahr 1981 im Verein und wurde im diesen Jahr mit dem St. Sebastianus Ehrenkreuz geehrt. „Das ist die höchste Auszeichnungdie es bei uns gibt“, sagt Oliver Büschgens.

Es sind Kleinigkeiten, bei denen sich die Schützen gegenseitig unterstützen: „Wir sind für die Gemeinschaft und nicht nur für die Bruderschaft da“, sagt der erste Vorstandsvorsitzende des Schützenvereins Tackhütte. „Und wir finden, diese Hilfestellungen sollten selbstverständlich sein.“

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