Gemeinsame Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Zeugensuche nach illegalem Autorennen in der Gladbacher City

Mönchengladbach · Der Fahrer des Wagens hatte reihenweise Verkehrsverstöße begangen. Hat er auch Menschen konkret gefährdet? Ermittlungen ergaben, dass sich zwei Männer und ein Kind möglicherweise nur mit einem Sprung auf den Bürgersteig vor dem Überfahren retten konnten.

 Polizisten hatten den Autofahrer damals mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht verfolgt.

Polizisten hatten den Autofahrer damals mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht verfolgt.

Foto: dpa/Fabian Strauch

Polizei und Staatsanwaltschaft suchen Zeugen zu einem Vorfall, der schon ein knappes Jahr zurückliegt. Dabei handelt es sich um ein mutmaßliches illegales Autorennen. Am Sonntag, 11. Juni 2023, hatte sich der 35-jährige Fahrer eines beigefarbenen Alfa (Romeo) gegen 19 Uhr einer Polizeikontrolle im Bereich der Viersener Straße/Steinmetzstraße entzogen. Die Beamten nahmen damals mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf. Während der Fahrt missachtete der Fahrer fortwährend Verkehrsregeln, wie Polizei und Staatsanwaltschaft jetzt in eier gemeinsamen Presseerklärung mitteilten.

Der Fahrer des Wagens sei damals recht schnell identifiziert worden, so ein Polizeisprecher. Durch weitere Ermittlungen und aufgrund eines Gutachtens habe sich im Nachgang der Verdacht erhärtet, dass es durch die damalige Fahrweise des 35-Jährigen zusätzlich zu einer konkreten Gefährdung mehrerer Passanten gekommen sein könnte, so Staatsanwaltschaft und Polizei.

Demnach bog der 35-Jährige von der Steinmetzstraße kommend mit hoher Geschwindigkeit nach rechts in die Sittardstraße ab. In dem Moment soll es möglicherweise zu einer Gefährdung von zwei Männern in Begleitung eines Kindes gekommen sein, die die Straße überqueren wollten. Die Gruppe soll sich durch einen Sprung auf den Bürgersteig vor dem heranfahrenden Auto in Sicherheit gebracht haben. Jedoch soll das Kind dabei hingefallen sein.

Die Ermittler bitten Zeugen, die zur Tatzeit in dem Bereich eine Gefährdung von Passanten beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 02161 290 zu melden. Insbesondere bittet die Polizei die beiden Männer, die in Begleitung des Kindes gewesen sein sollen, sich als Zeugen zu melden.

(gap)
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