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Mönchengladbach: Zahl der gemeldeten Corona-Infizierten steigt auf 151

Status-Bericht der Stadt : 151 gemeldete Corona-Infizierte in Mönchengladbach

424 Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne. Die Hochschule startet eine Umfrage zur Pandemie, und die Polizei warnt vor neuer Corona-Betrugsmasche.

Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach hat am Freitag(Stand: 9 Uhr) 16 neue positive Nachweise auf das neuartige Coronavirus verzeichnet. Insgesamt ist die Zahl der seit dem 3. März nachgewiesenen Fälle auf 151 (Vortag: 135) gestiegen. Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 974 (Vortag: 819) erhöht. 26 Laborergebnisse stehen derzeit noch aus.

Aktuell befinden sich 424 Personen (Vortag: 403) in häuslicher Quarantäne. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 33 (Vortag: 26) gestiegen.

Corona-Trickbetrüger Die Polizei in Mönchengladbach warnt aktuell vor einer neuen Masche: In den vergangenen Tagen wurden Senioren von vermeintlichen Supermarkt-Mitarbeitern angerufen, die anboten, Lebensmittel in der Pandemie-Zeit bis zur Wohnungstür anzuliefern. Noch ist kein Fall bekannt, in dem Bürger auf dieses Angebot eingingen. Die Polizei geht aber davon aus, dass Betrüger mit diesem Trick versuchten, in fremde Wohnungen zu kommen, um dort nach Wertgegenständen zu suchen.

Lebensmittel für Bedürftige Beim Katholischen Verein für Soziale Dienste (SKM) Rheydt  an der Waisenhausstraße 22 können jetzt haltbare Lebensmittel abgegeben werden. Diese werden dort nach Angaben des SKM an Bedürftige weiterverteilt. Spenden sind an der Tür von Eingang B abzulegen, und zwar montags bis donnerstags von 10 bis 17 Uhr, freitags von 10 bis 14 Uhr. Spender sollten klingeln und den gebotenen Abstand zu anderen halten. Ab 1. April wird die Obdachlosenzeitung Fiftyfifty kostenlos an Bedürftige ausgegeben, die sie dann auf der Straße verkaufen können. Der Betrag von 1,20 Euro pro Zeitung geht laut SKM vollständig an die Verkäufer.

Corona-Umfrage Wie nehmen die Menschen am Niederrhein die Krise um die Ausbreitung des Coronavirus wahr? Wie beurteilen sie die betroffenen Sicherheitsvorkehrungen und wie den gesellschaftlichen Umgang mit dem Virus? Das möchte das Forschungsinstitut Socon (Social Concepts) der Hochschule Niederrhein wissen. Die Umfrage besteht aus acht Frageblöcken und dauert etwa zehn Minuten. Zur Umfrage: https://tinyurl.com/corona-niederrhein.

Volksbank-Filialen Zu Irritationen kam es bei der Volksbank Mönchengladbach und Kunden nach einem Besuch des Ordnungsamts. Anlass war die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (CoronaSchVO)“ vom 22. März 2020. Darin ist festgesetzt, dass pro zehn Quadratmeter nicht mehr als eine Person gleichzeitig in einem Geschäftslokal anwesend sein darf. Vorübergehend wurden einige Filialen für die Kunden mit Servicebedarf geschlossen. Laut Vorstandschef Veit Luxem wird die Serviceberatung dort wieder ermöglicht, allerdings mit strengeren Vorgaben: Kunden dürfen nur nach vorheriger Anmeldung und einzeln in die Filialen. Die Mitarbeiter stehen den Kunden für Beratungsgespräche zudem per Telefon oder E-Mail zur Verfügung. Besonders sicher sei aber der Online-Zugang, der uneingeschränkt zur Verfügung stehe, betont Luxem. „Ich appelliere an alle unsere Kunden und Mitglieder: Machen Sie so viel wie möglich elektronisch.“ Jeder vermiedene Kontakt bedeute ein Stück mehr Sicherheit für alle.

Kein Unterrichtsentgelt Die Musikschule hat angekündigt für den Monat April keine Unterrichtsentgelte zu erheben. Die Dienstleistung „Unterricht“, für die die Eltern und Schüler bezahlten, könne die Schule derzeit nicht oder nur eingeschränkt online erbringen, heißt es. Deshalb werde aus Gründen der Kulanz für den kommenden Monat das Entgelt entfallen.

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(gap/h-h/dr/saja)