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Mönchengladbach: Wo ab jetzt 2G, 2G-plus und 3G gilt

Corona-Schutzverordnung in Mönchengladbach : Wo ein Test allein nicht mehr reicht

Die neue Corona-Schutzverordnung tritt am Mittwoch in Kraft. Wo in Mönchengladbach welche Regeln gelten und was Besucher von Weihnachtsmärkten, Clubs, Zoos oder Theatern jetzt beachten müssen.

Jeder, der jetzt im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich eine Veranstaltung besuchen will, muss geimpft oder genesen sein. Bei allen Terminen in diesem Bereich gilt nun die 2G-Regel. Ein negativer Corona-Test allein reicht nicht mehr aus. 3G ist weitestgehend vorbei. Wo es besonders eng wird, wie in Clubs, gilt sogar 2G-plus.

So lassen sich die neuen Corona-Regeln mit dem Inkrafttreten der aktualisierten Coronaschutzverordnung zusammenfassen, die das Landesministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales bekanntgegeben hat. Auf diese Weise sollen die steigenden Infektionszahlen eingedämmt werden. Was das für Mönchengladbach im Einzelnen bedeutet, hat die Stadt am Dienstag mitgeteilt.

Museen, Theater und Zoos Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kinos, Tierparks, Zoos, Freizeitparks, Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen dürfen nur noch von vollständig geimpften oder genesenen Personen besucht werden. Das Theater Mönchengladbach führt zudem wieder die Pflicht ein, auch während der Vorstellung eine medizinische Maske zu tragen. Für den Besuch des Museums Abteiberg, Museums Schloss Rheydt und Textil Technikums gilt ebenfalls die 2G-Regel. Ausnahmen sind nur durch Attest vorgesehen. Weiterhin besteht auch dort Maskenpflicht. Für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre gilt eine Ausnahme von der 2G-Regel. Für alle Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr gelten die 2G-Regeln.

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Sport und Märkte Der Besuch von Sportveranstaltungen, Weihnachtsmärkten und Volksfesten fällt auch unter diese Regelung, ebenso wie touristische Übernachtungen und körpernahe Dienstleistungen (außer medizinisch oder pflegerisch notwendig und Friseurbesuche).

Clubs und Karneval Hier sowie bei Tanzveranstaltungen und Brauchtumsfeiern gilt flächendeckend 2G für den Zugang beziehungsweise 2G-plus, da dort mit „hohem Infektionsgeschehen“ gerechnet wird. Das heißt, immunisierte Personen müssen zusätzlich einen negativen Test vorweisen (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden oder PCR-Testes nicht älter als 48 Stunden). Die gleiche Regelung gilt für sexuelle Dienstleistungen.

Messen und Bildung Einer der wenigen Bereiche bei den die 3G-Regelung in Kraft bleibt, sind „nicht freizeitorientierte Versammlungen in Innenräumen“. Dort zählt neben Geimpft- oder Genesen-Nachweisen auch ein negatives Testergebnis Diese werden jedoch auf weitere, bisher nicht zugangsbeschränkte Angebote ausgedehnt. Demnach ist der Zutritt zu Versammlungen in Innenräumen, Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung, Messen und Sitzungen kommunaler Gremien nur noch geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen gestattet. Auch für Beerdigungen, standesamtliche Trauungen, Friseurbesuche und nicht-touristische Übernachtungen gilt die 3G-Nachweispflicht .

Großveranstaltungen Bei Veranstaltungen mit mehr als 5000 Zuschauern gilt weiterhin eine Kapazitätsbegrenzung: Hier darf bei Veranstaltungen mit Steh- oder Sitzplätzen die über 5000 Zuschauer hinausgehende Kapazität nur zu 50 Prozent ausgelastet werden; bei Veranstaltungen im Freien gilt dies nur für die Stehplätze. Die Einhaltung und Kontrolle von Maskenpflichten ist sicherzustellen.

Kontrollen Die Impf- und Testnachweise müssen durch die Veranstalter oder Betreiber überprüft werden. Dabei sollen diese sich auch stichprobenartig die Ausweise der Personen, die diese mitführen müssen, zeigen lassen und diese mit den Test- und Impfdokumenten abgleichen.  Zur Überprüfung digitaler Impfzertifikate soll die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene CovPassCheck-App verwendet werden. Unterlassene Kontrollen werden mit erhöhten Bußgeldern geahndet. Bei Missachtung zentraler Regeln sind die Gewerbe- und Gaststättenaufsicht zu informieren

Kinder und Jugendliche Schüler gelten weiter aufgrund ihrer Teilnahme an den Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 15 Jahre sind von Beschränkungen auf 2G und 2G-plus ausgenommen.