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Mönchengladbach will Vertrag mit Rollbrett-Union für Rollmarkt verlängern

Jugendhilfeausschuss : Stadt will Vertrag mit Rollbrett-Union verlängern

Der Verein stellt mit dem „Rollmarkt“ eine erfolgreiche Ergänzung und Alternative zu den weiteren Einrichtungen und Angeboten der offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit in Rheydt dar.

Die Skatehalle „Rollmarkt“ mitten in der Rheydter City, betrieben vom Verein Roll-Union, ist ein Erfolgsmodell. Das gilt nicht für die Besucherzahlen außerhalb von coronabedingten Lockdowns, sondern auch in pädagogischer Hinsicht. Im Schnitt treffen sich dort 70 bis 80 Kinder und Jugendliche. Darunter sind auch einige aus schwierigen Verhältnissen, die sonst kaum erreichbar sind.

Dieses Angebot, das Sport mit Jugendarbeit vereint, soll nun fortgesetzt werden. Die Kommunalpolitiker stimmten im Jugendhilfeausschuss einstimmig für die Verlängerung des Vertrages mit der Rollbrett-Union um zwei Jahre. Finanzielle Unterstützung für den Verein soll es auch geben, wenn das Angebot nicht mehr in den Räumen an der Hauptstraße, sondern woanders im Stadtgebiet Fortbestand hat. Einzige Voraussetzug: Es soll in Rheydt bleiben.

Der Verein Rollbrett-Union wurde im September 2016 gegründet, um die Mönchengladbacher Skateszene zu reaktivieren. Im Mai 2017 wurde wurde der „Rollmarkt“ in einem ehemaligen Supermarkt eröffnet. Schnell wurde das Angebot von vielen, auch bisher nicht zur Szene gehörenden Kindern und Jugendlichen angenommen. Aufgrund dieses Erfolgs wurde das Projekt bis Ende 2018 mit dem Fonds „Aktive Mitwirkung“ bzw. den Mitteln für Investitionsbegleitende Maßnahmen in Rheydt oder der Sozialen Stadt unterstützt. Jetzt sollen die Mittel, rund 40.000 Euro jährlich, dem Fonds  „mg+ Wachsende Stadt“ fließen.

(gap)