Mönchengladbach: Wetter bleibt ein Restrisiko für den Veilchendienstagszug

Wagenübergabe des MKV : Restrisiko für den Veilchendienstagszug

Die Entscheidung, ob der Zug zieht, fällt wegen des Wetters erst am Dienstag.

Elmar Eßer, der Zugleiter des Veilchendienstagszugs, ist sich ganz sicher: „Der Zoch wird stattfinden.“ Jost Fünfstück vom MKV erklärte bei der offiziellen Wagenübergabe des Mönchengladbacher Karnevalsverbands (MKV) an die Gesellschaften: „Wir haben den Vorteil, dass unsere Wagen stabiler sind als die in Köln und Düsseldorf.“ Auch zum Thema Pferde im Zoch äußerte sich Eßer: „Wir tun alles dafür, dass alles so sicher wie möglich ist.“ MKV-Chef Gert Kartheuser pflichtete ihm bei. „Man soll nicht immer so negativ denken“, sagte der Chefkarnevalist.

Zum ersten Mal fand die Wagenübergabe nicht in der Wagenbauhalle am Fleener Weg statt, sondern im Festzelt auf dem Geroplatz, das beim Zoch hinter den Tribünen stehen wird. Damit die Prinzenpaare trotzdem schon einmal Kamelle Probe werfen konnten, stand vor dem Zelt der Wagen der KG Schöpp op Eicken. Das mutete zwar etwas ungewöhnlich an, funktionierte aber.

„Rund 860 Leute werden Veilchendienstag dafür sorgen, dass der Zoch sicher ist“, erklärte Elmar Eßer bei der Wagenübergabe. Der Veilchendienstagszug sei in diesem Jahr etwas größer als sonst, was vor allem an den vielen Wagen liegt. Rund 4350 Teilnehmer werden dabei sein, wenn der größte Veilchendienstagszug Deutschlands durch Mönchengladbach zieht. Den Richtspruch für die Karnevalswagen sprach traditionell Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Die Wagenbauer hätten einen klugen Geist bewiesen und ihr Handwerk sorge für einen bunten Zoch. „Der Zug wird die Menschen erfreuen“, sagte Reiners.

Trotzdem bleibt ein Restrisiko, ob der Veilchendienstagszug stattfinden wird. Die endgültige Entscheidung darüber falle wegen der schlechten Wettervorhersagen erst am Dienstagmorgen, erklärte Jost Fünfstück.

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