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Mönchengladbach: Weitere Fördergelder aus Programm "Moderne Sportstätte 2022"

Programm „Moderne Sportstätte 2022“ : Weitere Fördergelder für Sportvereine

Drei Tennisklubs und der TV Einigkeit Geistenbeck profitieren vom Programm „Moderne Sportstätte 2022“. Das Geld soll unter anderem in Sanierungsarbeiten und eine barrierearme Gestaltung investiert werden.

Erst vor wenigen Tagen erhielt der Rheydter Spielverein Hockey + Tennis die gute Nachricht, dank der Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen knapp 300.000 Euro für Sanierungsarbeiten auf seiner Anlage investieren zu können. Nun gab Staatssekretärin Andrea Milz für vier weitere Mönchengladbacher Sportvereine Förderentscheidungen aus dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ bekannt.

So fördert das Land unter anderem die Sanierung der Tennisplätze und der Bewässerung sowie die Umwandlung der sanierungsbedürftigen Kleinfeldplätze beim Odenkirchener Tennisclub in Höhe von 178.343 Euro. Beim Tennisclub Venn wird derweil die Sanierung der Tennisplätze mit 48.866 Euro unterstützt. Und der Rheydter Tennisverein Schwarz-Weiß darf sich über 106.663 Euro freuen, mit denen er einen barrierefreien Eingang zum Klubgelände errichten, seine Tennisplätze sanieren und die Heizungsanlage im Klubhaus modernisieren will. Zudem erhält der TV Einigkeit Geistenbeck einen Förderbetrag in Höhe von 83.531 Euro für die energetische Sanierung und Renovierung seiner Turnhalle.

Und in nächster Zeit dürften noch weitere Sportvereine aus der Stadt gute Nachrichten aus Düsseldorf erhalten. Denn insgesamt 26 Klubs hatten sich für Fördergelder beworben. Mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ werden Investitionsmaßnahmen zur Modernisierung und Sanierung oder zum Um- oder Neubau von Sportstätten und -anlagen gefördert. Gedacht ist es für Klubs, die Eigentümer ihrer Sportstätte sind oder langfristige Miet- oder Pachtverträge abgeschlossen haben. 300 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung, 3,5 Millionen davon fließen nach Mönchengladbach.

Dass in den vergangenen Tagen nun gleich vier Tennisvereine der Stadt mit Fördergeldern bedacht wurden, ist nicht überraschend, da insgesamt 13 der 26 Bewerber aus Mönchengladbach Tennisklubs sind. Das hatte Christof Wellens, Vizepräsident des Stadtsportbundes (SSB), in der bislang letzten Sitzung des Sportausschusses mitgeteilt. Der SSB hatte auch die Bewerbungen der Vereine gesichtet und das Fördergeld für Mönchengladbach verteilt. Allerdings sind mit der ersten Bewerbungsphase noch nicht alle finanziellen Möglichkeiten des Programms ausgeschöpft worden. Noch stehen etwa 500.000 Euro für eine weitere Bewerbungsphase zur Verfügung.