Polizeieinsatz in Mönchengladbach Warum ein ausgebüxtes Känguru erschossen wurde

Mönchengladbach/Jüchen · Das Tier war aus einem Privatgehege entkommen und nahe der Autobahn 44 aufgetaucht. Die Polizei rief schließlich einen Jäger hinzu. Warum dieser Schritt gegangen wurde, wo das Känguru herkam und wie in anderen Fällen verfahren wurde.

 Sie sehen putzig aus, sind aber äußerst wehrhaft. Ein weißes Wallaby ähnlich diesem hier war aus einem Privatgehege entwischt. (Symbolfoto).

Sie sehen putzig aus, sind aber äußerst wehrhaft. Ein weißes Wallaby ähnlich diesem hier war aus einem Privatgehege entwischt. (Symbolfoto).

Foto: Pixabay

Ein schneeweißes Känguru hat in der Morgendämmerung in der Nähe von Odenkirchen an der Autobahn 44 zunächst für Erstaunen und dann für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Ein Autofahrer hatte das Tier am Mittwochmorgen, 6. Juli, gegen 4 Uhr im Bereich der Auffahrt entdeckt und die Polizei verständigt. Ein Team der Düsseldorfer Autobahnpolizei erspähte das Beuteltier kurz darauf im Grünstreifen nahe dem Autobahnkreuz Holz auf Jüchener Stadtgebiet. Auch die Streifen der Mönchengladbacher Polizei hatten nach dem exotischen Tier Ausschau gehalten, nachdem die Meldung über die Leitstelle hereingekommen war. Das Tier wollte sich, so ein Sprecher der Düsseldorfer Polizei, „partout nicht einfangen lassen“ und hüpfte von der A 44 in ein nahe gelegenes Waldstück. Ein hinzugezogener „Jagdausübungsberechtigter“ erschoss nach rund zwei Stunden vergeblicher Anlockungsversuche das Tier.