Vortrag eines Mediziners in Mönchengladbach Warum Stress zu Schlafstörungen führt

Mönchengladbach · Einen regelmäßigen Schlafrhythmus einhalten, in einem dunklen Zimmer in angenehmer Umgebung schlummern – das sind Tipps für eine erholsame Ruhe. Doch warum ist das sinnvoll und was ist, wenn das nicht gelingt?

 Erholsame und ungestörte Nachtruhe – das finden viele Menschen oft nicht.

Erholsame und ungestörte Nachtruhe – das finden viele Menschen oft nicht.

Foto: obs/WuB_NinaKramberger

 Es sind oft die scheinbar simplen Fragen, die beim genaueren Hinsehen zu interessanten Ergebnissen führen: Warum werden wir gewöhnlich in ziemlich regelmäßigen Abständen müde? Warum schlafen wir im Dunkeln – und daher auch mit geschlossenen Augen – gut ein? Dass dies mit einer „inneren Uhr“ zu tun hat, mag aufgrund der eigenen Lebenserfahrung noch nicht allzu sehr verblüffen. Doch wie diese innere Uhr genau funktioniert, wie sie in Körperzellen und Nervensystem verankert ist und „tickt“, das sind Fragen, die einen Neurologen wie Prof. Carl-Albrecht Haensch beschäftigen. Aus wissenschaftlichem Interesse, aber auch für die Behandlung von Patienten, die an Schlafstörungen leiden und in der von Haensch geleiteten neurologischen Abteilung  der Kliniken Maria Hilf behandelt werden. Die Zusammenhänge von innerer Uhr, Schlaf und einem Störfaktor wie Stress will der Neurologe demnächst interessierten Laien in einem Vortrag erläutern, zu dem Zuhörer schon vorab Fragen einreichen können.