Verdi und NEW zum Nahverkehr Mönchengladbach vom Streikstart am Montag nicht betroffen

Mönchengladbach · Pendler warten auf die Mitteilungen von Verdi, um die neue Arbeitswoche planen zu können. Aber welche Stadt wann betroffen sein wird, teilt die Gewerkschaft erst kurzfristig mit. Zum Wochenbeginn können die Mönchengladbacher ein Stück weit aufatmen.

Mehrmals ist in den vergangenen Wochen fuhren streikbedingt auch in der Vitusstadt tageweise keine Busse. (Archivfoto)

Mehrmals ist in den vergangenen Wochen fuhren streikbedingt auch in der Vitusstadt tageweise keine Busse. (Archivfoto)

Foto: Carsten Pfarr

Zum Wochenbeginn bleibt Mönchengladbach vom neuerlichen Streik im Öffentlichen Personennahverkehr zunächst verschont. Wie am Wochenende bekannt wurde, droht am Montag, 15. April, bereits mit der Frühschicht in einzelnen Städten die Arbeitsniederlegung. Betroffen sind dabei zum Wochenstart drei Städte: Krefeld, Düsseldorf und Bochum.

Die Gewerkschaft Verdi hatte diesmal sogenannte „Stichel-Streiks“ angekündigt und setzt damit eine neue Strategie um. Der öffentliche Nahverkehr soll nicht flächendeckend, sondern an vereinzelten Orten zeitweise lahmgelegt werden und damit Nadelstiche gesetzt werden.

Um den Druck auf die kommunalen Verkehrsunternehmen zu erhöhen, plant die Gewerkschaft in den kommenden Tagen weitere Streiks. Dafür würden flexibel landesweit Teilbereiche zeitversetzt zum Streik aufgerufen. Dann könnte auch Mönchengladbach betroffen sein.

Bei der NEW hieß es am Freitagabend auf Anfrage: Man warte auf konkrete Mitteilung von Verdi. Sobald eine Streikinfo für Mönchengladbach vorliege, werde man reagieren und die Bedarfs- und Ressourcenplanung vornehmen.

(leb)
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