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Nach dem Emily-Prozess Disziplinarverfahren gegen verurteilte Lehrerinnen geht weiter

Mönchengladbach · Der Tod der 13-jährigen Emily auf einer Klassenfahrt hat für die betreuenden Pädagoginnen nicht nur strafrechtliche Konsequenzen. Wenn es ein rechtskräftiges Urteil gibt, wird die Bezirksregierung ermitteln.

Fotos vom Prozess im Fall Emily am Landgericht Mönchengladbach
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Prozessauftakt im Fall Emily – Tod auf Studienfahrt vor Gericht

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Foto: Carsten Pfarr

Das Urteil ist gesprochen, wenn auch noch nicht rechtskräftig: Zwei Lehrerinnen (60 und 34 Jahre alt) wurden wegen fahrlässiger Tötung durch Unterlassen am 15. Februar vom Landgericht Mönchengladbach verurteilt, nachdem auf einer von ihnen betreuten Klassenfahrt nach London im Juni 2019 die 13-jährige Schülerin Emily gestorben war. Aus Sicht des Gerichts hatten die Angeklagten gegen die Sorgfaltspflicht verstoßen, weil sie im Vorfeld der Reise nicht schriftlich nach Vorerkrankungen der teilnehmenden Schüler gefragt hatten. In Kenntnis der Erkrankungen hätten sie von dem Diabetes des Mädchens gewusst, deren akute Überzuckerung früher erkannt, einen Notarzt gerufen und so den Tod der 13-Jährigen verhindern können.