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Mönchengladbach: Vakanz der Pfarrstelle ist endlich beendet

Neuer Pfarrer für die GdG Giesenkirchen-Mülfort : Neuer Pfarrer für Giesenkirchen-Mülfort

Lange war die Stelle unbesetzt. Jetzt kam die gute Nachricht: Die GdG bekommt einen Pfarrer und außerdem einen Gemeinderefenten.

Stephan Reiners ist glücklich. „Es gibt gute Neuigkeiten aus der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Giesenkirchen-Mülfort. Wir bekommen einen neuen Pfarrer – endlich“, sagt der Mann, der in der GdG ehrenamtlich wichtige Posten bekleidet. Er ist der geschäftsführende Vorsitzende sowohl des Kirchenvorstands von St. Mariä Himmelfahrt Meerkamp als auch des Kirchengemeindeverbandes.

Seit dem Weggang von Pfarrer Guido Fluthgraf vor anderthalb Jahren lastete die Gemeindearbeit auf den Schultern von Diakon Clemens Kölling, Gemeindereferent Manfred Kutsch, auf denen der Pfarrbüro-Angestellten und der Ehrenamtler. „Wir haben das gut hinbekommen, aber jetzt können wir durchatmen und mit toller Verstärkung loslegen“, sagt Reiners. Die zweite gute Nachricht: Zeitgleich mit dem neuen Pfarrer tritt Bernhard Krinke-Heidenfels seine hauptamtliche Tätigkeit als Gemeindereferent an. Am 9. September werden beide in der Sonntagsmesse um 11.30 Uhr feierlich begrüßt.

Achim Köhler ist Anfang 40, gebürtiger Mönchengladbacher und derzeit noch Kaplan in St. Anna Düren. „Er ist ein Spätberufener, wenn man das so sagen darf“, sagt Stephan Reiners. „Er hat zunächst in einem weltlichen Beruf gearbeitet, sich dann aber für den Beruf des Pfarrers entschieden.“ Neulich habe das Generalvikariat des Bistums Aachen zu einem Kennenlern-Termin eingeladen. „Achim Köhler ist ein sehr freundlicher, offener und zugänglicher Typ“, sagt Reiners. „Und ganz wichtig: Er ist ein Teamplayer.“

Ein Teilnehmer der Runde habe festgestellt, dass die Nachnamen aller vier Hauptamtlichen im Pastoralteam mit dem Buchstaben K beginnen: Köhler, Krinke-Heidenfels, Kölling, Kutsch. „Seitdem sprechen wir in den Gemeinden vom K-Team“, sagt Stephan Reiners lachend. Wobei das K durchaus auch für Kirche stehen darf.

Zur GdG Giesenkirchen-Mülfort zählen die Gemeinden St. Gereon Giesenkirchen, St. Mariä Himmelfahrt Meerkamp, St. Josef Schelsen und St. Paul Mülfort. „In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir als Team sehr gut gearbeitet“, sagt Reiners. „Unsere Ehrenamtler sind sehr engagierte Menschen.“ Es habe natürlich hauptsächlich Wortgottesdienste gegeben, für die Gottesdienste seien Pfarrer aus der Region eingesprungen. „So hat uns etwa das Nikolauskloster sehr unterstützt.“ Es habe tatsächlich während der Vakanz der Pfarrerstelle regelmäßig eine Vorabandmesse in einer der vier Kirchen gegeben, dazu noch eine Sonntagsmesse in St. Gereon und eine frühe Sonntagsmesse in einer der anderen Gemeinden. Reiners: „Unser Pfarrbüro hat unglaublich gut organisiert und koordiniert.“

Es gibt trotz der guten Nachrichten einen Wermutstropfen: Achim Köhlers Stellenumfang in der Pfarradministration beträgt 50 Prozent, die übrigen 50 Prozent ist er als Jugendseelsorger in der Region Mönchengladbach tätig. „In der Versammlung sagte ein Teilnehmer zu ihm: Wenn Sie die 50 Prozent Ihrer Zeit in der GdG mit 100 Prozent Herz erfüllen, werden alle sehr glücklich sein.“