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Mönchengladbach: Urteil im Prozess um getöteten Fabio gefallen

Prozess um getöteten Fünfjährigen in Mönchengladbach : Gericht verhängt im Fall „Fabio“ lebenslange Haft gegen Freund der Mutter

Im Prozess um den getöteten fünfjährigen Fabio ist am Mittwoch vor dem Landgericht Mönchengladbach ein Urteil gefallen. Das Gericht folgte in seiner Entscheidung den Forderungen der Staatsanwaltschaft.

Lebenslange Jahre Haft für den 23-jährigen Angeklagten und sieben Jahre Haft für die Mutter des getöteten fünfjährigen Jungen. So lautet das Urteil im Fall „Fabio“, das am Mittwoch vor dem Landgericht Mönchengladbach gesprochen wurde. Kostenpflichtiger Inhalt Das Urteil entspricht den Forderungen der Staatsantwaltschaft. Diese hatte eine lebenslange Haftstrafe für den Ex-Freund der Mutter gefordert, weil der Totschlag des Kindes „als besonders schwerer Fall mit Nähe zum Mordmerkmal der Grausamkeit zu sehen sei“.

Die beiden Angeklagten waren seit November 2019 liiert, ab Februar 2020 soll der Mann laut Anklage bei mehreren Gelegenheiten mit der Faust gegen die Köpfe von Fabio und seines Geschwisterkindes geschlagen haben. Diese erlitten dadurch multiple Hämatome und Schwellungen.

Fabio starb am 21. April 2020 an den Folgen der Misshandlungen. Sein ganzer Körper soll übersät gewesen sein mit Verletzungen. Die Mutter und ihr Lebensgefährte hatten lange Zeit darauf beharrt, dass das Kind aus einem Hochbett gestürzt sei.

Kostenpflichtiger Inhalt Das Gericht begründete das Urteil ausführlich.

(gap)