„Entwicklungen dürfen nicht beschönigt werden“ Radlobby kritisiert Unfallbilanz der Polizei Mönchengladbach

Mönchengladbach · In einem offenen Brief bemängelt der ADFC, dass „negative Entwicklungen“ bei der Verkehrsstatistik nicht deutlich benannt werden. Um welche Fälle es geht, wie die Polizei auf die Vorwürfe reagiert und ob ein Führerschein für E-Bikes eingeführt werden sollte.

Vergangenes Jahr starben zwei Radfahrer nach Verkehrsunfällen in Mönchengladbach. Im September verunglückte eine Frau am Rande des Marktplatzes in Rheydt.

Vergangenes Jahr starben zwei Radfahrer nach Verkehrsunfällen in Mönchengladbach. Im September verunglückte eine Frau am Rande des Marktplatzes in Rheydt.

Foto: Denisa Richters

Einmal im Jahr legt die Kostenpflichtiger Inhalt Polizei ihre Verkehrsunfallbilanz für Mönchengladbach vor. Die Statistik soll aufzeigen, wie sich zum Beispiel die Zahl der verunglückten Kinder oder die Fälle von Unfallflucht in der Stadt entwickelt haben. Aus Sicht des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) in Mönchengladbach würden die Daten für 2023 jedoch nicht transparent genug und teils geschönt präsentiert. Deswegen hat der Verein nun einen offenen Brief an den Leitenden Polizeidirektor Jörg Schalk geschickt.