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Mönchengladbach: Täter versuchen, Geldautomaten zu sprengen

Verfolgungsjagd in Mönchengladbach : Täter wollten Geldautomaten sprengen

Die Männer flüchteten mit hohem Tempo in einem dunklen Audi. Sie hatten in einer Bankfiliale zwei Automaten und die Eingangstür beschädigt. Geld konnten sie jedoch nicht erbeuten.

Die Polizei ist in der Nacht zu Donnerstag um 3.18 Uhr zur Burgmühle in Mönchengladbach-Odenkirchen gerufen worden. Ein Security-Mitarbeiter hatte sich gemeldet, der berichtete, dass in der Sparkassen-Filiale der Alarm ausgelöst worden sei. Die Eingangstür sei gewaltsam geöffnet worden und es gebe Bewegungen im Foyer. Die Polizei schickte sofort Streifenwagen.

Das erste Team vor Ort bemerkte von Weitem vor der Bankfiliale einen Audi-Sportwagen, dessen Motor lief und an dessen Steuer ein Fahrer saß. Die Polizisten sahen, wie zwei Männer aus der Bank herausliefen und in das Auto sprangen. Mit Vollgas flüchteten die Täter im hochmotorisierten Wagen über die Kölner Straße in Richtung Autobahn A 44. Das Streifenteam nahm die Verfolgung auf. Auf der Autobahn A44 verlor die Polizei den Sichtkontakt zu dem flüchtenden Auto. Die weitere Fahrtrichtung des Audi ist derzeit nicht bekannt. Warum die Täter plötzlich von ihrem Vorhaben, den Geldautomaten zu sprengen, abließen, wisse man noch nicht, sagte eine Polizeisprecherin. Dies sei Gegenstand weiterer Ermittlungen.

Am Tatort überprüfte die Feuerwehr aus Vorsichtsgründen, ob Gas zur Sprengung der Geldautomaten in Bankfiliale eingeleitet worden war. Dies war jedoch nicht der Fall.

Der Tatort wurde von der Kriminalpolizei aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an. Bei dem benutzten Fluchtfahrzeug der Täter handelt es sich um ein dunkles Audi Coupé, vermutlich einen RS5. An dem Wagen befanden sich deutsche Kennzeichen.

Mindestens drei Personen müssen laut Polizei an der Tat beteiligt gewesen sein: Die beiden Männer, die im Foyer der Bank waren und eine weitere, die das Fluchtfahrzeug fuhr. Die weitere Fahndung nach dem Fluchtfahrzeug verlief bislang erfolglos.

Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden.

(gap)