Mönchengladbach stockt Salzvorräte auf 3000 Tonnen auf

Winterdienst in Mönchengladbach : GEM ist auf Eis und Schnee vorbereitet

Bereits im Sommer wurden die Salzvorräte der GEM auf rund 3000 Tonnen aufgestockt, um bei Eis und Schnee auf den Straßen ausreichend streuen zu können.

(gap) Der Oktober war sehr mild und hat weder für Schnee noch für Glatteis gesorgt. Auch wenn es jetzt noch nicht so aussieht, könnte der November bald die ersten frostigen Nächte bringen. „Bereits im Sommer wurden die Salzvorräte der GEM auf rund 3000 Tonnen aufgestockt. In einem normalen Winter werden durchschnittlich 650 Tonnen Streusalz benötigt“, sagt Roberto Debill, Betriebsleiter der GEM. Auch die zehn Winterdienstfahrzeuge sind einsatzbereit, genauso wie die Mannschaft der GEM.

Die GEM leistet ihre Winterdienstarbeit im Auftrag der Stadttochter Mags, die Inhalt und Umfang der anstehenden Arbeiten vorgibt. Die Straßen sind hierfür in unterschiedliche Winterdienstklassen eingeteilt. In die Winterdienstklasse 1 fallen die Hauptverkehrsachsen und -straßen in Mönchengladbach. Hierzu zählen beispielsweise die Aachener-, Krefelder-, Mülforter-, Garten- oder Roermonder Straße. Streu- und Räumfahrzeuge kommen hier aus Sicherheitsgründen zuerst zum Einsatz. Im zweiten Schritt werden die in der Straßenreinigungs- und Winterdienstsatzung von Mags in Stufe 2 klassifizierten Nebenstraßen gestreut.

Egal ob es sich um Laub oder Schnee und Eis handelt: Auch Grundstückseigentümer müssen im Sinne der Verkehrssicherungspflicht dafür sorgen, dass Gehwege geräumt und passierbar sind. Das heißt: Gehwege sind von Laub und Schnee zu befreien. Bei Glatteis gilt es, mit abstumpfenden Stoffen wie Splitt oder Sand abzustreuen. Und das auf einer Breite von mindestens 1,50 Meter, so dass zwei Personen bequem aneinander vorbeigehen können. Kommt man dieser Pflicht nicht nach und ein Passant rutscht auf nassem Laub oder Eis aus, trägt grundsätzlich der Eigentümer, vor dessen Grundstück der Unfall passiert ist, die Verantwortung. Darunter fallen auch Radwege und Haltebuchten für öffentliche Verkehrsmittel, für die ein gefahrloser Zu- und Abgang sichergestellt werden muss. Auch für das Abstreuen der Fahrbahn kann der Eigentümer zuständig sein. Wer in welchen Straßen zuständig ist, darüber gibt der Straßenreinigungskalender, der unter www.mags.de zu finden ist, sowie die Straßenreinigungssatzung von der Mags Auskunft.

Wenn es nachts geschneit hat oder Glätte entstanden ist, müssen Grundstückseigentümer den Gehweg und möglicherweise auch die Fahrbahn an Werktagen bis 7 Uhr und an Sonn- und Feiertagen bis 9 Uhr sicher gemacht haben. Tagsüber, also in der Zeit von 7 bis 20 Uhr, müssen Schnee und Eis immer unmittelbar nach Ende des Schneefalls oder Entstehen der Glätte beseitigt sein. Viele Grundbesitzer nutzen bereits das Servicepaket der GEM. Neben der wöchentlichen Reinigung von Gehwegen vor dem Haus ist darin auch der Winterdienst eingeschlossen. Gehweg und die Straße werden so oft von Schnee und Eis befreit, wie es die Wetterlage vorgibt. Gleichzeitig treten Grundstückbesitzer die Verkehrssicherungspflicht an die GEM ab und können den Winter sorglos genießen. Informationen zur Übertragung der Reinigungs- und Winterdienstpflicht auf Dritte erhalten Interessierte unter www.mags.de.

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