Mönchengladbach: Stadtbezirk Ost ehrt verdiente Bürger beim Neujahrsempfang

Neujahrsempfang in Mönchengladbach: Ehrung für verdiente Bürger beim Neujahrsempfang

Der Stadtbezirk Ost zeichne sich durch Zusammenhalt aus, sagte Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer.

Der Neujahrsempfang des Stadtbezirks Ost stand unter dem Motto: „Menschen in unserem Stadtbezirk zusammenzuführen und zusammenzuhalten.“ Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer (SPD) sprach den Wunsch aus, „dass wir nicht befeuern, was uns trennt, sondern das, was uns verbindet. In einer Zeit, in der das öffentliche Bild von denen geprägt wird, die das Trennende, das Ausgrenzende, ja das persönlich Verletzende suchen“, sei es sein Anliegen, dagegen zu steuern.

Und so hob er das Engagement der 400 Vereine und Organisationen besonders hervor: „Ihr verschafft uns Reichtum in jeder Hinsicht.“ In die Aula der Gesamtschule Volksgarten waren auch Krichel-Mäurers Vertreter Willi Reiners (CDU) und Dieter Breymann (CDU), die Fraktionsvorsitzenden Henry Ferl (CDU), Volker Küppers (SPD), Hajo Siemes (Grüne), Johannes Frommen (Linke), Martin Alke (FDP). Auch der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges und die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel waren gekommen. Dank sprach Krichel-Mäurer auch seinem Team unter Michael Linke und der Gastgeberin des Empfangs, Carolin Mühlen als Schulleiterin der Gesamtschule Volksgarten, aus. Festlich umrahmt wurde der Neujahrsempfang von den Liedern des Chors Cantica Nova unter der Leitung von Edith Platte.

Es sei ihm ein großes Anliegen, so Krichel-Mäurer, Personen in den Mittelpunkt zu stellen, die sich im vergangenen Jahr auf besondere Weise engagiert haben. Eine Ehrentafel erhielt Christine Bäumer für ihr Jahrzehnte währendes Engagement in der Gemeinschaft der Gemeinden Maria von den Aposteln. „Du hast Kurs gehalten und daran gearbeitet, die Gemeinden zu einer Gemeinde zusammenzuführen“, betonte Krichel-Mäurer.

Auch zwei Gruppen wurden geehrt: zum einen das Team des DRK-Hauses, das mit vielfältigen Aktionen die Bewohner des Hauses mit den Bewohnern des Stadtteils zusammenzubringen vermochte. Zum anderen wurde die Nachbarschaft Ahren geehrt. Seit 14 Jahren veranstalten die Nachbarn einen vorweihnachtlichen Markt, dessen Erlös sie sozialen Einrichtungen zugutekommen lassen. „So kann man Nachbarschaft gestalten.“

Krichel-Mäurer betonte die Verbundenheit und den Zusammenhalt im Bezirk, der gestärkt wird von beispielsweise dem Netzwerk „55plus“ der evangelischen Gemeinde, dem Runden Tisch und den Aktivitäten des DRK-Heims. Mit ein wenig Stolz verwies er auf die Gestaltung des Rathauses Giesenkirchen als Bürgerhaus mit Polizei, Bürgerservice und Bezirksverwaltung sowie Raum für Vereine und Wohnraum im Dachgeschoss. Auch die Modernisierung der Sportanlagen Puffkohlen und Schelsen hob er als Projekte lobend hervor.

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