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Mönchengladbach: Stadt will Badeverbot im Vorster Busch durchsetzen

Natur in Mönchengladbach : Schwimmen im Hardter Kiesgruben-See wird bestraft

Schwimmen ist im See des Vorster Buschs gefährlich. Doch auch Vandalismus ist den Behörden dort ein Dorn im Auge. Was droht, wenn man ertappt wird.

Er mag idyllisch liegen, dennoch ist es verboten, in dem kleinen See im Naturschutzgebiet Vorster Busch am Rand von Hardt zu baden. Darauf weist mit Aussicht auf ein sonniges Wochenende die Stadtverwaltung hin. „Die Bevölkerung wird dringend gebeten, bei einem Aufenthalt im Naturschutzgebiet auf ein angemessenes Verhalten zu achten und die Natur zu schützen“, heißt es in dem Appell. Der erscheint nicht nur nötig, weil häufiger gegen das Badeverbot verstoßen wird.  „Leider werden gerade in den Sommermonaten immer wieder Fälle von Vandalismus gemeldet, die dann oft mit erheblichem Aufwand beseitigt werden müssen“, teilte die Stadt weiter mit.

Das Naturschutzgebiet Vorster Busch ist eine rund 30 Hektar große ehemalige Sand- und Kiesgrube. Besonders häufig wird dort Badeverbot missachtet. „Das belastet nicht nur die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten, die hier bei einem Rundweg zu entdecken und hier heimisch geworden sind, sondern stellt auch eine erhebliche Lebensgefahr dar“, mahnt Umweltdezernent Gregor Bonin. Steile Uferabbrüche, Untiefen, Kaltwasserströmungen sowie Rückstände der Abgrabungstechnik stellten unkalkulierbare Risiken dar.

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Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt sowie des Kommunalen Ordnungsdienstes  (KOS) und der Polizei werden in dem Naturschutzgebiet wieder verstärkt Kontrollen durchführen, kündigte die Stadt an. Beim ersten Verstoß wird ein Verwarngeld in Höhe von 35 Euro ausgesprochen. Bei weiteren Verstößen steigen die Bußgelder drastisch. Bei Vandalismus wird ein Strafverfahren eingeleitet. Dabei sei auch mit Schadenersatzforderungen zu rechnen, sagt die Stadt. Wer sich im Sommer abkühlen möchte, finde in den städtischen Schwimmbädern ein Angebot.

(RP)