Mönchengladbach: St. Joseph Bruderschaft Westend feiert erstes Schützenfest der Saison

St. Joseph Bruderschaft Westend : Das erste Schützenfest der Saison

Die St. Joseph Bruderschaft Westend feierte drei Tage lang Schützenfest. Allerdings beschäftigen sich die Organisatoren auch schon mit dem großen Jubiläum im kommenden Jahr.

Ganz traditionell ist St. Joseph Bruderschaft Westend früh dran. Drei Tage dauerte ihr mittlerweile 149. Schützenfest – zugleich das erste in der neuen Saison. Neben verschiedenen Umzügen gab es den großen Zapfenstreich auf dem „Hommersplatz“ und den Schützenball mit einem Gastauftritt der beliebten „Funky Marys“. Eine Neuerung stellte dabei die gemeinschaftliche Bruderschaftsparty mit den Freunden des Bruderschaftsvereins St. Hermann-Josef Speick dar. Auch der gemeinsame Sternmarsch und das Errichten eines Freundschaftsbaumes am Freitagabend hatten dabei Premiere.

Allerdings schweiften die Gedanken einiger Schützen schon einmal ins kommende Jahr ab. Dann steht der 150. Geburtstag an. „Das ist für uns alle etwas ganz Außergewöhnliches. Die Wenigsten hier haben überhaupt schon mal ein Jubiläum erleben dürfen. Ich war beim 125-jährigen Bestehen noch Offizier und für das Rahmenprogramm zuständig. Für nächstes Jahr werde ich aber alles planen“, sagte Präsident Hans-Peter Thönes, der ein qualitativ hochwertiges Fest plant. Dass er sein Qualitätsversprechen beim Jubiläumsfest im kommenden Jahr halten kann, wurde schon jetzt klar, als er den Top-Act für den ersten Abend präsentierte: „Ich habe die Räuber verpflichten können. Zweieinhalb Stunden werden sie für ordentlich Stimmung sorgen.“ Auch das 750 Quadratmeter große Zelt auf dem Geroplatz ist schon geplant. „Hier haben wir aber noch keine Genehmigung von der Stadt erhalten. Wir würden gerne 1500 Karten verkaufen“, erklärte Thönes.

Am Montag wird die Westender Bruderschaft noch einen Scheck von rund 8000 Euro an den Verein Achtsam überreichen. Hierbei handelt es sich um eine Selbsthilfegruppe für Autismus-Spektrum-Störungen. „Bei der Übergabe ist sogar unser Oberbürgermeister dabei“, sagte Schütze Markus Rick.„Das sind Spenden aus unserer Bruderschaft. Hauptsächlich aus dem Königshaus 2019 und somit von Michael Verbocket. Er war auch der Initiator dieser tollen Aktion“, erklärte Thönes.

40 aktive Schützen gibt es in der St. Joseph Bruderschaft aktuell. „Wir alle sind sozial eingestellt. Wir sind eben eine Gemeinschaft. Hier steht einer für den anderen ein und hilft, wo er nur kann. Da ist es einfach selbstverständlich, dass wir auch anderen helfen, die Hilfe nötig haben“, sagte Thönes.

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