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Mönchengladbach: So können Firmen Chatbots nutzen

Mönchengladbach : Marketing-Förderpreis für Arbeit über Chatbots

Der Marketingclub Mönchengladbach hat erstmals in der 30-jährigen Geschichte des Förderpreises gleich zwei Studenten der Hochschule Niederrhein ausgezeichnet.

Jessica Dirksen und Jean Niklas Schrills verfassten gemeinsam zum Abschluss ihres Bachelor-Studiums eine herausragende Arbeit zum Thema: „Die Bedeutung von Chatbots im Kundenservice – Einsatzmöglichkeiten, Akzeptanz und Erfolgsfaktoren“. In der Laudatio sprach Professor Harald Vergossen von zwei Studenten, die ihm im Seminar sofort sehr positiv aufgefallen seien. In einem Vortrag stellten Jessica Dirksen und Jean Niklas Schrills bei der Verleihung in der Volksbank Mönchengladbach den Mitgliedern und Gästen des Marketingclubs ihre Arbeit vor.

„Der Begriff Chatbot setzt sich zusammen aus Chat – sprich Gespräch – sowie bot, einer Abkürzung für ,robot‘“, so Schrills. Dahinter stecke eine Software, die online automatisiert und textbasiert mit Usern, also Kunden, kommuniziert. Diese künstliche Intelligenz sei in der Lage, selbstlernende Algorithmen zu erzeugen und so Muster abzuleiten. Einer empirischen Untersuchung der beiden Studenten zufolge kennen 56 Prozent der Befragten Chatbots, nur 30 Prozent haben sie jedoch bereits genutzt. Anhand von aktuellen Beispielen zeigte Schrills auf, wozu Chatbots heute bereits in der Lage sind: vom sogenannten First Level Support bis hin zur Empfehlung beispielsweise eines Kochrezeptes. Dies beweist Maggi mit seinen Chatbots, die es auf Facebook anbietet.

(RP)