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Mönchengladbach: So kann für die Opfer des Hochwasser gespendet werden

Nach Unwetter-Katastrophe : Hier können Menschen aus Mönchengladbach spenden

Viele Menschen wollen den Opfern des Hochwassers helfen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Welche das in Mönchengladbach sind, haben wir hier für Sie aufgelistet.

Auf die Verwüstung folgt eine Welle der Hilfsbereitschaft und Anteilnahme – in ganz Deutschland. Auch im wenig betroffenen Mönchengladbach wollen die Menschen die Opfer des Unwetters und Hochwassers unterstützen.

Wie groß die Hilfsbereitschaft ist, zeigte etwa am Sonntag die Reaktion auf einen Spendenaufruf der St.-Josef-Bruderschaft Schelsen: Um 12 Uhr sollte die Sammelaktion an der Kirche beginnen – um 11.20 Uhr standen die Menschen bereits Schlange. Innerhalb weniger Stunden türmten sich meterhoch die Sachspenden. „Wir sind sprachlos. Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, sagt Geschäftsführer Markus Monen. Die ersten Güter sind mittlerweile in die betroffenen Gebiete verteilt worden. Sachspenden nimmt der Verein nicht mehr an.

Helfen können die Bürger aus Mönchengladbach aber weiterhin. Wie und wo das möglich ist.

  • St. Josef Bruderschaft Schelsen Der Schützenverein hat auf Geldspenden umgeschwenkt. „Die Spenden gehen direkt nach Ahrweiler, weil wir einen persönlichen Bezug zu diesem Ort haben“, berichtet Geschäftsführer Monen. Überwiesen werden können die Spenden an folgendes Konto: St. Josef Schützenbruderschaft 1899 e.V., IBAN: DE48 3106 0181 5050 0530 18, Verwendungszweck: Ahrweiler.
  • Nordkurve Aktiv Die Initiative hat bei Facebook zu Spenden aufgerufen und viele Sachspenden gesammelt. Diese werden am Wochenende in den Raum Ahrweiler transportiert. Zudem verzeichnet die Nordkurve Aktiv (Stand: 22. Juli) 5000 Euro Geldspenden. Gespendet werden kann an: Nordkurve Aktiv, IBAN DE94 2802 0050 8215 3503 00, BIC OLBODEH2XXX, Verwendungszweck: Hochwasser-Unterstützung.
    • In Schelsen stapelten sich die abgegebenen
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    • Zu den Spenden zählte eine Getränkelieferung
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  • Jugendkirche in Mönchengladbach Die JIM hat am Wochenende Sachspenden gesammelt – und wie die Schützen einen Ansturm erlebt. Ein fast komplett gefüllter 40-Tonner sei auf dem Weg nach Alsdorf zum DRK, verkündete die Jugendkirche stolz. Zudem weist sie auf das Spendenkonto des Bistums Aachen hin. Das Bistum hat einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Menschen eingerichtet. Gespendet werden kann auf das Konto der Pax-Bank: Bistum Aachen, IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60, BIC: GENODED1PAX, Verwendungszweck: Hochwasser.
  • Stadt Mönchengladbach Die Stadt selbst unterhält kein eigenes Spendenkonto oder eine Spendensammelstelle für Betroffene. Allerdings hat die Stadt auf verschiedene Spendenaktionen hingewiesen, etwa auf die Aktion Deutschland hilft: www.aktion-deutschland-hilft.de.
  • Deutsches Rotes Kreuz Der DRK-Kreisverband Mönchengladbach verweist auf den Spendenaufruf des DRK-Bundesverbandes. Dort heißt es, Sachspenden können zentral nicht entgegengenommen werden. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden. Nähere Informationen dazu sind nachzulesen unter www.drk.de/hochwasser. Die Kontodaten: Das Spendenkonto des DRK e.V., IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07, BIC: BFSWDE33XXX, Stichwort: Hochwasser.
  • Caritas Auch der Caritasverband Region Mönchengladbach verweist auf ein zentrales Spendenkonto. Die nordrhein-westfälischen Verbände rufen gemeinsam zu Spenden für die Opfer der Überschwemmung auf. Das Spenden sind möglich an: Caritas international, Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL, Stichwort: CY00897 Fluthilfe Deutschland.
  • Diakonie Das Diakonische Werk Mönchengladbach nennt als zentrales Spendenkonto jenes der Diakonie Katastrophenhilfe. Nähere Informationen dazu sind zu finden unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/projekte/flut-deutschland.

(capf)