Hohe Dunkelziffer befürchtet So geht die Polizei Mönchengladbach gegen illegale Prostitution vor

Mönchengladbach · Durch die Pandemie findet Prostitution vermehrt in gewerblich genutzten Wohnungen statt. Obwohl diese von Polizei und Ordnungsamt regelmäßig überprüft werden, ist schwer einzuschätzen, wie hoch die Dunkelziffer ist.

 Die Dunkelziffer illegaler Sexarbeit ist durch Corona gestiegen.

Die Dunkelziffer illegaler Sexarbeit ist durch Corona gestiegen.

Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Dass die Zahl der angemeldeten Prostituierten weiter gesunken ist – 2020 gab es in Mönchengladbach 168 Prostituierte, im vergangenen Jahr waren es 136, in diesem Jahr 121 – lässt vermuten, dass Corona die Sexarbeit noch mehr in den Bereich der Wohnungsprostitution verlagert. Außerdem gibt es in der Stadt laut Angaben der Polizei keine Großbordelle mehr – ein weiteres Zeichen dafür, dass gewerbliche Wohnungen für Sexarbeit genutzt werden.