Deutsche Kriegsgräberfürsorge Auszeichnung in Mönchengladbach für humanitären Einsatz

Mönchengladbach · Seit mehreren Jahrzehnten engagieren sich Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums bei Straßen- und Haussammlungen sowie bei Projektarbeiten im Rahmen der Erinnerungskultur.

 Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Schulleiter Marc Reese, Geschichtslehrer Dominik Zuk sowie Berthold Nielsen und Andreas Ungar von der Kriegsgräberfürsorge.

Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Schulleiter Marc Reese, Geschichtslehrer Dominik Zuk sowie Berthold Nielsen und Andreas Ungar von der Kriegsgräberfürsorge.

Foto: Andreas Baum

Das Hugo-Junkers-Gymnasium wurde ausgezeichnet. Es erhielt die Silberne Plakette des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Übergeben wurde die Auszeichnung durch den Kreisvorsitzenden, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, sowie durch den, aus dem Amt scheidenden Kreisgeschäftsführer Berthold Nielsen zusammen mit seinem Nachfolger Andreas Ungar.

Seit vielen Jahrzehnten engagieren sich Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums bei den jährlichen Straßen- und Haussammlungen und bei Projektarbeiten im Rahmen der Erinnerungskultur. So hatten in Zusammenarbeit mit dem Volksbund und dem Stadtarchiv Mönchengladbach Schüler der Oberstufe 2022 die Möglichkeit, sich mit der regionalen Geschichte und dem Umgang mit den NS-Verbrechen in Mönchengladbach auseinanderzusetzen. Aufgrund der Bildungspartnerschaft des NRW-Schulministeriums recherchierten sie im Stadtarchiv sowie im Online-Archiv der „Arolsen Archives“ und nutzten Fachliteratur. Die Ergebnisse wurden in einer neuen Informationstafel an der Kriegsgräberstätte auf dem Rheydter Friedhof veröffentlicht.

Neben der Auszeichnung für das Gymnasium wurde auch der Geschichtslehrer Dominik Zuk für seine Verdienste im humanitären Einsatz mit der bronzenen Nadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge geehrt. In seiner Rede dankte Schulleiter Marc Reese für das unermüdliche Engagement für Frieden und Demokratieerziehung am Hugo-Junkers-Gymnasium.

Schon Ende Januar wird mit der Ausstellung „Menschenrechte im Krieg“, die vom 30. Januar bis 10. Februar in der Pausenhalle stehen wird, ein weiterer Baustein in der Arbeit für eine Erinnerungskultur gelegt. Die Ausstellung kann nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat kostenfrei zu den Öffnungszeiten des Hugo-Junkers-Gymnasiums in der Pausenhalle besucht werden.

(RP)
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