Die Polizei Mönchengladbach ermittelt Sexuelle Nötigung in der Altstadt

Mönchengladbach · Drei Männer sollen eine 22-Jährige auf der Waldhausener Straße festgehalten und gegen ihren Willen angefasst haben. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

 Die Frau war auf der Waldhausener Straße unterwegs, als drei Männer nach ihr griffen.

Die Frau war auf der Waldhausener Straße unterwegs, als drei Männer nach ihr griffen.

Foto: Carsten Pfarr

Drei Männer haben am Montagabend, 18. September, eine 22-Jährige an der Waldhausener Straße bedrängt und sexuell genötigt. Wie die Polizei mitteilte, erlitt die Frau dabei leichte Verletzungen.

Am Dienstag, 19. September, hatte die 22-Jährige den Vorfall der Polizei gemeldet. Nach eigenen Angaben wollte sie am Montag gegen 23 Uhr die Waldhausener Straße abwärts laufen. In der Nähe eines Kiosks seien ihr dann drei Männer entgegengekommen. Aus der Gruppe heraus sei sie von zwei Personen im Bereich der Schultern und Oberarme festgehalten worden, während der dritte Mann sie mehrfach gegen ihren Willen im Bereich der Brust angefasst habe. Dagegen habe sie sich zur Wehr gesetzt und habe dadurch leichte Verletzungen erlitten. Die Täter hätten daraufhin von ihr abgelassen und seien zu Fuß geflüchtet.

Die Verdächtigen werden wie folgt beschrieben: Alle Personen haben schwarze Haare, trugen einen Vollbart und haben ein südländisches Erscheinungsbild. Zudem unterhielten sie sich nach Angaben der Zeugin in einer ausländischen Sprache, die für die 22-Jährige arabisch klang. Einer der Männer ist circa 25 bis 30 Jahre alt und zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß. Er trug eine weiße Jacke mit auffälligen blauen Streifen im Bereich des Oberarms und roten Streifen am Unterarm. Ein weiterer Tatverdächtiger ist circa 35 bis 40 Jahre alt und zwischen 1,65 und 1,70 Meter groß. Er war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Die dritte Person ist ebenfalls circa 1,65 bis 1,70 Meter groß.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zu den Tatverdächtigen geben können, sich unter der Rufnummer 02161 290 zu melden.

(RP)