Sicherheit in Mönchengladbach Bald Radarsensoren und Kameras am Platz der Republik

Mönchengladbach · Der Bereich am Gladbacher Hauptbahnhof entwickelt sich immer wieder zum Anziehungspunkt für Drogen-, Gewalt- und Straßenkriminalität. Ab wann neue Technik samt Künstlicher Intelligenz helfen soll.

Am Platz der Republik sollen Radarsensoren und Kameras für eine Videobeobachtung angebracht werden.

Am Platz der Republik sollen Radarsensoren und Kameras für eine Videobeobachtung angebracht werden.

Foto: Sascha Rixkens

Bahnhofsviertel zählen häufig zu den sozialen Brennpunkten in Städten. In Mönchengladbach ist das nicht anders. Der Platz der Republik entwickelt sich immer wieder zum Anziehungspunkt von Drogen-, Gewalt- und Straßenkriminalität. In den Jahren 2017 und 2018 konnte die Polizei mit ihrem Interventionskonzept „Europaplatz“ zwar gute Erfolge erzielen und etliche Dealer aus dem Verkehr ziehen. Doch eine nachhaltige Verbesserung gab es nicht. Bald wurde wieder ein schwunghafter Drogenhandel festgestellt. Um diesen Zustand auf lange Sicht zu beenden, hatten Polizei und Ordnungsamt 2019 die Kostenpflichtiger Inhalt Sicherheitskooperation „Vitus“ ins Leben gerufen. Darin haben rund 30 Behörden, Institutionen und private Partner Ideen entwickelt und umgesetzt, die den Platz der Republik sicherer und sauberer machen sollen. Dazu gehörte auch der Umbau des Bereichs, der bereits erfolgt ist.