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Mönchengladbach: Schulweg in Pesch soll noch sicherer werden

Anwohner beklagten Raser : Schulweg in Pesch soll sicherer werden

Im Dezember 2018 hatte es einen tödlichen Unfall gegeben. Die darauffolgenden Maßnahmen wurden nun noch einmal ergänzt.

 Der Schulweg zur Grundschule Schulstraße und der Realschule Volksgarten soll noch sicherer werden. Nach dem tödlichen Unfall Ende 2018 war ein Maßnahmenpaket geschnürt worden, das jetzt  ergänzt und in der Bezirksvertretung Ost verabschiedet wurde.

Auf der Schulstraße war im Dezember vergangenen Jahres ein achtjähriges Mädchen gestorben. Eine 42-jährige Autofahrerin, die ihre Kinder zur Schule bringen wollte, hatte das Mädchen überrollt, das ebenfalls von seinen Eltern mit dem Auto zur Schule gebracht worden war.  Nicht nur an diesem Tag hatte es dort Probleme mit „Elterntaxis“ gegeben. Schon Monate vorher hatte sich die Schulpflegschaft an das Ordnungsamt gewandt mit dem Hinweis auf chaotische Zustände morgens vor Schulbeginn auf der verkehrsberuhigten Straße.

Nach dem Unfall wurde gehandelt. Im Sommer wurde die Verkehrsführung im Bereich Schulstraße/Luise-Vollmar-Straße geändert. Ein teil der Luise-Vollmar-Straße ist Einbahnstraße.  Dadurch sollte der Bring- und Holverkehr zur Grundschule an der Schulstraße und zur Realschule Volksgarten an der Luise-Vollmar-Straße entzerrt werden. Für die Grundschule wurde außerdem an der Leifhelmstraße eine sogenannte  Kiss+Drop-Zone eingerichtet, wo die Schulkinder, die mit dem Auto gebracht werden, ein- und aussteigen können und dann, ohne eine Straße queren zu müssen, sicher zur Schule kommen.

Jetzt gibt es weitere Sicherheitsmaßnahmen. Zum einen soll auf der Hardterbroicher Straße ein Fußgängerüberweg eingerichtet werden. Außerdem soll auf der Luise-Vollmar-Straße der Einbau von drei Fahrbahnkissen dafür sorgen, dass dort in Zukunft nur noch langsam gefahren werden kann. Dort hatten sich Beschwerden über zu schnelle Fahrzeuge gehäuft. Und das, obwohl die Luise-Vollmar-Straße wie auch die Schulstraße bereits seit 2010/2011 als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen sind. Auf der Schulstraße sind nach Ansicht der Polizei aufgrund des kurzen Teilstücks und des Verkehrsaufkommens kaum hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, weshalb dort keine weiteren Aufpflasterungen notwendig sind. Die Kosten liegen beim Fußgängerüberweg laut Verwaltung bei 21.000 Euro und bei den Fahrbahnkissen bei rund 11.500 Euro.