Mönchengladbacher in TV-Show Schützenkönig als Kandidat bei „Gefragt – Gejagt“

Mönchengladbach · Der Mönchengladbacher Marcel Neunkirchen, seines Zeichens amtierender Schützenkönig von Waldhausen, trat in der ARD-Vorabendshow „Gefragt - Gejagt“ als Kandidat auf. Wie er abgeschnitten hat und worüber er sich rückblickend ärgert.

 Neben dem Waldhausener Marcel Neunkirchen traten auch Evelyn Konstantinidis, Benedikt Groß und Lisa Finnern (v.l.) bei „Gefragt – Gejagt“ an.

Neben dem Waldhausener Marcel Neunkirchen traten auch Evelyn Konstantinidis, Benedikt Groß und Lisa Finnern (v.l.) bei „Gefragt – Gejagt“ an.

Foto: ARD/Arne Vollstedt

Marcel Neunkirchen ist bekannt, nicht nur in seinem Heimatort, sondern insgesamt in der Stadt. Vor allem in Schützenkreisen, denn er ist amtierender Schützenkönig in Waldhausen. Inzwischen ist sein Bekanntheitsgrad gewaltig angestiegen, denn Marcel Neunkirchen war Kandidat im populären Fernseh-Quiz „Gefragt – Gejagt“ mit Alexander Bommes im Vorabendprogamm der ARD.

In dieser Quiz-Show treten vier Kandidaten gegen einen ausgewiesenen Quizprofi an. Es kann eine Menge Geld gewonnen werden. Dabei gehen die Kandidaten immer mit Vorsprung ins Duell. Der Jäger – in diesem Fall mit Adriane Rickel eine Jägerin – versucht, sie einzuholen.

„Keine leichte Aufgabe“, sagt Marcel Neunkirchen, „aber ich habe es wegen vermeidbarer Fehler vergeigt.“ Trotzdem sei die Sendung, die bereits im April aufgezeichnet wurde, für ihn ein Erlebnis gewesen.

 In Mönchengladbach ist Marcel Neunkirchen als Schütze bekannt.

In Mönchengladbach ist Marcel Neunkirchen als Schütze bekannt.

Foto: Klumbies / Volksfestbilder.de

Firmament, Heil und PriPro wären die unter normalen Umständen leicht zu findenen Antworten gewesen. Über seine falschen ärgert sich Neunkirchen im Nachhinein kolossal. Bei der Schreibweise für Firmament hatte er sich verdrückt, so dass „Firnament“ angezeigt wurde, den Arbeitsminister nannte er Lindner statt Heil und PriPro hätte er als Mitglied der Gladbacher Prinzengarde mit Prinzenproklamation ebenfalls richtig beantworten müssen. „Peinlich für mich“, sagt er. Mit einer gewissen Nervosität beim Auftritt gibt es eben solche Flüchtigkeitsfehler. Das Ende kam mit der Frage nach einer Gebäckspezialität aus Frankfurt am Main, bestehend aus einem Marzipanteig und Mandeln. Gesucht wurde der Name Bethmännchen. Nur die Jägerin kannte das Gebäck. Das Aus für Marcel Neunkirchen.

Trotzdem war es für Neunkirchen, der von Bommes als König von Mönchengladbach vorgestellt und von der Jägerin mit Majestät angesprochen wurde, ein tolles Erlebnis.

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