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Mönchengladbach: Schönes Wetter, Kontaktsperre und Palmwedel to go

Corona-Neuigkeiten für Mönchengladbach : Schönes Wetter, Kontaktsperre und Palmwedel to go

Auch wenn es am Wochenende frühlingshaft warm werden soll, die Corona-Schutzauflagen müssen weiterhin eingehalten werden. Es gibt also weiterhin keine Gottesdienste und Grillen im Stadtwald bleibt verboten.

138 Personen waren am Freitag nachgewiesen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Das waren weniger als am Vortag (152 Fälle). Das Gesundheitsamt verzeichnete am Freitag (Stand: 9 Uhr) 15 neue positive Nachweise. Insgesamt ist die Zahl der seit 3. März nachgewiesenen Fälle auf 250 (Vortag: 235) gestiegen. Die Zahl der negativen Nachweise hat sich auf 1538 (Vortag: 1393) erhöht. 468 Personen befanden sich in Quarantäne, 36 Infizierte liegen im Krankenhaus, das sind zwei mehr als am Donnerstag. Die Zahl der genesenen Patienten ist auf insgesamt 111 (Vortag: 82) gestiegen. Bislang gab es in der Stadt einen Corona-Todesfall. Aus Altenheimen wurden nach Angaben der Stadt keine weiteren Fälle gemeldet.

Palmzweige zum MitnehmenCoronabedingt wird Pfarrer Klaus Hurtz den Sonntag vor Ostern ohne Gemeinde, aber mit der Palmsonntagsliturgie feiern. Nach katholischem Brauch wird er Palmzweige segnen und sie dieses Mal außen an der Kirche St. Marien in Rheydt aufhängen. „Jeder kann sich einen Zweig abpflücken und nach Hause nehmen“, so Hurtz.

Schönes Wetter und Corona Die Stadt appelliert vor dem Wochenende erneut an alle Bürger, die Corona-Schutzmaßnahmen einzuhalten. Auch wenn die Sonne scheint und viele das Wetter im Freien genießen wollen, bleiben Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (mit den bekannten Ausnahmen) weiterhin untersagt. Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist auch im Kreis der engsten Familie weiterhin nicht erlaubt, eine sportliche Betätigung in Gruppen verboten. Die zuständigen Behörden werden auch am Wochenende unterwegs sein, um die Umsetzung der Rechtsverordnung zu kontrollieren und Verstöße auch mit Unterstützung der Polizei zu ahnden. Es spreche allerdings nichts dagegen, mit den im eigenen Haushalt lebenden Personen einen Spaziergang zu wagen oder mit dem Rad ein paar Runden zu drehen, heißt es aus dem Rathaus.

(gap)