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Mönchengladbach: Schmierereien beschäftigen erneut Staatsschutz​

Verfassungsfeindliche Symbole in Mönchengladbach : Schmierereien beschäftigen erneut den Staatsschutz

An einem Kleingarten, auf einem Gehweg und am Rheydter Amtsgericht. In Mönchengladbach wurden innerhalb weniger Wochen dreimal in Deutschland verbotene Symbole gefunden.

Schon wieder gab es Schmierereien im Stadtgebiet, die den Staatsschutz beschäftigen. Ein Zeuge hatte der Polizei gemeldet, dass unbekannte Täter das Eingangsschild zu einem Kleingartenverein an der Korneliusstraße in Odenkirchen-Mitte mit verfassungswidrigen Zeichen beschmiert haben. Der Tatzeitraum liegt zwischen Samstag, 13. August, um 14 Uhr und Montag, 15. August, um 13 Uhr.

Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach ermittelt und sucht Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, und bittet diese, sich unter der Telefonnummer 02161 290 zu melden. Erst am vergangenen Mittwoch, 10. August, hatte ein Zeuge der Polizei gemeldet, dass Unbekannte den Gehweg und Sitzgelegenheiten an der Wilhelm-Strauß-Straße in Rheydt beschmiert haben. Auch dort waren verfassungsfeindliche Symbole gefunden worden. In der Nacht zu Mittwoch, 13. Juli, waren die Eingangstür und Teile der Fassade am Amtsgericht Rheydt beschmiert worden. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich dabei um zwei Hakenkreuze und einen Spruch, der einen Aufruf zur Gewalt beinhaltete.