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Mönchengladbach: Schaffrath-Stiftung spendet an eine Grundschule

Spende in Mönchengladbach : Schaffrath-Stiftung spendet digitale Tafel an Schule

5200 Euro erhielt die Grundschule an der Waisenhausstraße. Davon schaffte die Schule ein interaktives Board für die Viertklässler an.

Fünf Schüler der Klasse 4b sitzen aufgeregt auf der kleinen Bank und freuen sich darauf, ihr neues Board bald vorstellen zu dürfen. 5200 Euro erhielt die Gemeinschaftsgrundschule an der Waisenhausstraße von der Schaffrath-Stiftung für Soziales, die damit die Umsetzung ihres Medienkonzepts unterstützen möchte. Mit dem Board ließe sich „die Welt ins Klassenzimmer holen“, wie Schulleiterin Ursula Stegmann-Hirsch sagt. Es ist die erste Schule in Mönchengladbach, die über ein solches digitales Board verfügt.

„Ich wurde von Barbara Gersmann und Norbert Bude auf die Schule aufmerksam gemacht und habe sie anschließend besucht“, so Renate Schaffrath. Die Gemeinschaftsgrundschule liegt mitten in der Stadt, die Schüler kommen aus über 30 Nationen und über 80 Prozent von ihnen haben einen Migrationshintergrund. „Es ist eine besondere Schule und das möchten wir gerne unterstützen“, so Schaffrath. Seit Dienstag steht das interaktive Board in der Schule und die Kinder haben bereits fleißig geübt, es zu bedienen. An einer interaktiven Deutschlandkarte ziehen die Viertklässler abwechselnd die verschiedenen Bundesländer zum jeweils richtigen Ort, malen Formen wie Kreise oder Dreiecke und lösen ein englisches Kreuzworträtsel. Auch wie auf einer normalen Tafel schreiben kann man auf dem Board. „Ziel ist es, den Kindern früh auf vielfältige Weise Wissen näher zu bringen. Das Board soll gar nicht in jeder Stunde benutzt werden, aber dann, wenn es Sinn macht“, erklärt Stegemann-Hirsch. „Bespricht man beispielsweise in Biologie die Anatomie des Menschen, lässt sich mithilfe des Boards das Skelett spielerisch erklären, man kann es drehen und heranzoomen.“

Auch der Spaß spielt beim Board eine Rolle: „Zum einen macht es das Lernen einfacher, es ist aber auch motivierender mit digitalen Medien zu arbeiten, als beispielsweise Arbeitsblätter auszuteilen oder im Buch zu lesen. Die Schule von gestern funktioniert mit der Zukunft von morgen nicht mehr.“