Gegen städtebauliche Missstände Wie mit Sanierungen die Innenstädte gestärkt werden sollen

Mönchengladbach · Leerstand, schwindender Einzelhandel, marode Gebäude, Häuser mit veralteter Ausstattung – die Zentren in Gladbach und Rheydt brauchen neue Impulse. Dabei will die Stadt private Immobilienbesitzer mehr in die Pflicht nehmen.

 Die Friedrich-Ebert-Straße in Rheydt gehört auch zu dem definierten Bereich, der darauf untersucht werden soll, ob städtebauliche Missstände vorliegen und das Sanierungsrecht angewandt wird.

Die Friedrich-Ebert-Straße in Rheydt gehört auch zu dem definierten Bereich, der darauf untersucht werden soll, ob städtebauliche Missstände vorliegen und das Sanierungsrecht angewandt wird.

Foto: bauch, jana (jaba)

Die Liste der Programme, die in den beiden Haupt-Zentren von Mönchengladbach eingeführt und teils schon wieder verabschiedet wurden, ist lang: Soziale Stadt, Integriertes Handlungskonzept, Kostenpflichtiger Inhalt Sofortprogramm, Zwischennutzung und vieles mehr. Doch nachhaltig gewirkt hat bisher kaum etwas. Der Trend setzt sich fort: Immer mehr Filialisten, kleinere Geschäfte und Kaufhäuser schließen, der Leerstand wird nur selten dauerhaft gefüllt. Der Online-Handel macht es dem stationären Handel immer schwerer. Er wird, darin sind sich alle Experten einig, die Flächen nie mehr so füllen wie es mal war.