Baudenkmal in Mönchengladbach CDU fordert Sanierung des Wickrather Rathauses

Mönchengladbach · Den Christdemokraten geht es einem Antrag zufolge um den Schutz der Bausubstanz sowie die energetische Grundsicherung des als Baudenkmals eingetragenen Gebäudes.

 Das Rathaus in Wickrath steht unter Denkmalschutz.

Das Rathaus in Wickrath steht unter Denkmalschutz.

Foto: Holger Hintzen

Die CDU Bezirksfraktion West setzt sich für die energetische Sanierung und den bauphysikalischen Erhalt des Rathauses Wickrath ein. Deshalb haben die Christdemokraten jetzt einen Fraktionsantrag gestellt, über den in der nächsten Bezirksvertretung (BV) West am Mittwoch, 17. Januar, in der Adolf-Kempken-Halle abgestimmt werden soll. Der Beschlussentwurf sieht vor, dass die Stadt die Arbeiten innerhalb der nächsten 24 Monate durchführt. Sie seien „seit vielen Jahren verschleppt“ worden.

Das Rathaus Wickrath, Klosterstraße 8, ist seit 1985 als Baudenkmal eingetragen. Im Antrag heißt es von der CDU, dass das Gebäude „durch die jahrzehntelange Nutzung und Witterungsschäden in einem sehr schlechten bauphysikalischen Zustand“ sei und „dringend“ saniert werden müsse. Es gehe dabei um Arbeiten, die den Verfall des Baudenkmals stoppen sollen. Für die energetische Grundsicherung sind laut Antrag die Sanierung der Fenster, Fassaden und des Dachs sowie ein Feuchtigkeitsschutz und die Entfeuchtung der Außenwände nötig. Der Anspruch, dies zu tun, leitet sich laut CDU „aus den Verpflichtungen des Gebietsänderungsvertrages zwischen den Städten Mönchengladbach und Rheydt und der Gemeinde Wickrath aus dem Jahr 1974 ab“.

In ihrem Antrag bitten die Christdemokraten das Gebäudemanagement der Stadt Mönchengladbach, in der nächsten BV West zu berichten, welche Maßnahmen und in welchem Umfang diese nötig sind, um die Bausubstanz zu sichern und eine energetische Verbesserung herbeizuführen. Und sie fragt, welche Maßnahmen bereits durchgeführt wurden.

Die Stadttochter GMMG (Gebäudemanagement Mönchengladbach) hat jüngst erklärt, ein eigenes Energiemanagement-Team einrichten und ein Energiemanagementsystem (EMS) einführen zu wollen. Der Vorhaben hat der Stadtrat in seiner Sitzung vom 14. Dezember beschlossen. Mit dem EMS soll „mithilfe umfangreicher Messwerte und spezialisierter Software die Verbräuche in den städtischen Gebäuden systematisch überwacht, analysiert und optimiert“ werden, wie die Stadt damals mitteilte. In der Mitteilung wurde Oberbürgermeister Felix Heinrichs zitiert mit: „Wir müssen die Energieverbräuche in unseren Gebäuden konsequent senken und Neubauprojekte von Anfang an nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards entwickeln.“ Zum Energiemanagement gehört den Angaben zufolge auch der Ausbau von erneuerbaren Energien, die Unabhängigkeit von konventioneller Energie und eine sichere Versorgung der Gebäude.

(capf)
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