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Mönchengladbach: Radwegverbindung in Nord-Süd-Richtung wird verlängert

Infrastruktur in Mönchengladbach : Radwegverbindung in Nord-Süd-Richtung wird verlängert

Die neue Route werde vor allen Dingen für Berufspendler interessant sein, die künftig vom Hauptbahnhof aus die in Bonnenbroich-Geneicken ansässigen Unternehmen bequem mit dem Rad erreichen können, sagt der Technische Beigeordnete.

Die bereits vom Hauptbahnhof über die Karl-Kämpf-Allee bis zum Bungtbach und Eichenstraße bestehende Radwegeverbindung wird erweitert. Das teilt die städtische Pressestelle mit. Jetzt beginne der Ausbau eines gemeinsamen Geh- und Radweges von der Eichenstraße bis zur Salierstraße. Ergänzt werde die Maßnahme mit einer Querverbindung in Richtung Westen zur Dohler Straße und in Richtung Osten zur Frankenstraße. Die durchgehende Radwegverbindung in Nord-Süd-Richtung vom Hauptbahnhof bis zu den östlichen Stadtteilen von Rheydt soll damit verlängert werden. Die Bauzeit beträgt laut Pressestelle rund sechs Monate.

Für die Entwässerung des Radweges und des zukünftigen Baugebietes an der Bonnenbroicher Straße wird von der NEW AG von der Eichenstraße bis zur Bonnenbroicher Straße ein neuer Kanal verlegt. Der Radweg erhält ein „intelligentes Beleuchtungssystem“. Das heißt: Die Leuchten sind auf eine sehr geringe Grundhelligkeit eingestellt, erstrahlen aber mittels Sensortechnik heller, wenn Fußgänger oder Radfahrer den Weg nutzen.

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„Mit jeder Maßnahme erweitern wir das Angebot für Fußgänger und Radfahrer in unserer Stadt“, sagt Stadtdirektor und Beigeordneter Gregor Bonin. Und: „Die Erweiterung ist ein weiterer Schritt zur Stärkung einer nachhaltigen Mobilität, die wir uns mit Beschluss des Mobilitätsplans Ende 2018 vorgenommen haben. Eine leistungsfähige und sichere Radroute durch die Stadt vergrößert den Anreiz, das Auto einfach mal stehen zu lassen.“

Die neue Route werde vor allen Dingen für Berufspendler interessant sein, die künftig vom Hauptbahnhof aus die in Bonnenbroich-Geneicken ansässigen Unternehmen bequem mit dem Rad erreichen können.  Darüber hinaus leiste die neue Fuß- und Radwegebeziehung durch den Grünbereich parallel der Dohler Straße einen positiven Beitrag zur Kinder- und Familienfreundlichkeit in der Stadt, so Bonin.

Die Maßnahme ist Teil des Kommunalinvestitionsförderungsgesetzes (KInvFG) und wird vom Land zu 90 Prozent gefördert. Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 950.000 Euro. Insgesamt hat der Bund sieben Milliarden Euro zur Stärkung der Investitionstätigkeit finanzschwacher Kommunen zur Verfügung gestellt. Damit sollen unter anderem Infrastrukturen und Schulsanierungen gefördert werden.

(RP)